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Beiträge zu diesem Thema:

Tobi, 10.01.2019, 22:16

1954%Wuppertal, 10.01.2019, 22:40
Eriks Antwort, dass sich der Vorstand "verzockt" hat, trifft es relativ gut.
Man kann sich bei Tipico verzocken oder bei einem Hütchenspieler, aber doch nicht bei der Finanzplanung eines Vereins... Wie absurd das einfach ist und gleichzeitig von den meisten einfach akzeptiert wird.

Eugenio, 10.01.2019, 23:32

1954%Wuppertal hat folgendes geschrieben:

Wie absurd das einfach ist

Wenn es so absurd wäre, würden nicht so viele Clubs in der Regionalliga und in der 3. Liga finanziell schlecht dastehen. Der Fehler liegt im System...

Betrachter1958, 10.01.2019, 23:39
Richtig...Erik
Begeisterung, gemeinsam freuen, vom Platz her überträgt sich die Stimmung auf die Ränge, das heißt, die Mannschaft ist immer gefordert ! Daran sollte man arbeiten ! Folglich werden auch Punkte eingefahren.
Ronsdorfer WSVer, 11.01.2019, 07:55

Eugenio hat folgendes geschrieben:

1954%Wuppertal hat folgendes geschrieben:

Wie absurd das einfach ist

Wenn es so absurd wäre, würden nicht so viele Clubs in der Regionalliga und in der 3. Liga finanziell schlecht dastehen. Der Fehler liegt im System...


So ist es.
RotBlau4Ever, 11.01.2019, 09:34
Kein Verein wird gezwungen mehr auszugeben als wie zur Verfügung steht. Klar, die Aufstiegsregelung der Regionalliga lässt zu wünschen übrig und da muss was geschehen, aber grundsätzlich ist das Problem zu sehen, dass man meint sportlich mehr zu wollen als wie finanziell möglich ist, oft klafft da einfach eine zu große Lücke und dann ist nach 2, 3 Jahren feierabend.

Ich kann mich in Wuppertal an keine Stimmung erinnern die erhöhtes Risiko eingefordert hat, im Gegenteil, die Grundstimmung ab Übernahme der Ini 2.0 war eigentlich, dass man in erster Linie vernünftig und transparent haushalten sollte.

Beides sehe ich als nicht umgesetzt an.


Ze Rolando, 11.01.2019, 09:45

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:
Kein Verein wird gezwungen mehr auszugeben als wie zur Verfügung steht. Klar, die Aufstiegsregelung der Regionalliga lässt zu wünschen übrig und da muss was geschehen, aber grundsätzlich ist das Problem zu sehen, dass man meint sportlich mehr zu wollen als wie finanziell möglich ist, oft klafft da einfach eine zu große Lücke und dann ist nach 2, 3 Jahren feierabend.

Ich kann mich in Wuppertal an keine Stimmung erinnern die erhöhtes Risiko eingefordert hat, im Gegenteil, die Grundstimmung ab Übernahme der Ini 2.0 war eigentlich, dass man in erster Linie vernünftig und transparent haushalten sollte.

Beides sehe ich als nicht umgesetzt an.


1954% Zustimmung!
1954%Wuppertal, 11.01.2019, 11:21

Ronsdorfer WSVer hat folgendes geschrieben:

Eugenio hat folgendes geschrieben:

1954%Wuppertal hat folgendes geschrieben:

Wie absurd das einfach ist

Wenn es so absurd wäre, würden nicht so viele Clubs in der Regionalliga und in der 3. Liga finanziell schlecht dastehen. Der Fehler liegt im System...


So ist es.


Der Fehler liegt bei den Verantwortlichen, die meinen den Etat so weit erhöhen zu müssen um sportlich mit Viktoria mithalten zu können. Wir hätten die Planung viel langfristiger und sicherer auslegen können. Dann hätte man vielleicht die nächsten paar Jahre im Mittelfeld der Regionalliga gespielt, aber wäre niemals in die jetzige Situation gekommen.

Erstaunlich, dass sich in dieser Situation noch immer Leute finden lassen, die hinter dem Kurs der handelnden Personen stehen und das Versagen sogar noch mit "dem System" rechtfertigen :confused:
Tava, 11.01.2019, 11:51

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:
Kein Verein wird gezwungen mehr auszugeben als wie zur Verfügung steht. Klar, die Aufstiegsregelung der Regionalliga lässt zu wünschen übrig und da muss was geschehen, aber grundsätzlich ist das Problem zu sehen, dass man meint sportlich mehr zu wollen als wie finanziell möglich ist, oft klafft da einfach eine zu große Lücke und dann ist nach 2, 3 Jahren feierabend.

Ich kann mich in Wuppertal an keine Stimmung erinnern die erhöhtes Risiko eingefordert hat, im Gegenteil, die Grundstimmung ab Übernahme der Ini 2.0 war eigentlich, dass man in erster Linie vernünftig und transparent haushalten sollte.

Beides sehe ich als nicht umgesetzt an.



This! Ja, der Fehler liegt auch im System. Aber in erster Linie sehe ich hierfür unseren Vorstand + VWR verantwortlich!
nils, 11.01.2019, 12:06
Keine Frage, man kann nur das Geld ausgeben welches man hat.

Aber, wären wir auch mit Mittelmaß oder Kampf gegen den Abstieg einverstanden und würden wir trotzdem hinter den Verantwortlichen stehen? ;-)

Das sollte man sich selber auch mal hinterfragen.

Ronsdorfer WSVer, 11.01.2019, 12:27

nils hat folgendes geschrieben:
Keine Frage, man kann nur das Geld ausgeben welches man hat.

Aber, wären wir auch mit Mittelmaß oder Kampf gegen den Abstieg einverstanden und würden wir trotzdem hinter den Verantwortlichen stehen? ;-)

Das sollte man sich selber auch mal hinterfragen.


Genauso ist es. Dann wären wieder Rufe nach neuem Trainer oder was weiss ich noch allem laut geworden. Wenn alle mit Mittelmaß zufrieden wären, wäre ja auch das Stadion voller gewesen. Egal, jetzt heisst es alle zusammen halten.

RotBlau4Ever, 11.01.2019, 12:34

nils hat folgendes geschrieben:
Aber, wären wir auch mit Mittelmaß oder Kampf gegen den Abstieg einverstanden und würden wir trotzdem hinter den Verantwortlichen stehen? ;-)

Das sollte man sich selber auch mal hinterfragen.

Muss natürlich jeder für sich selber entscheiden in wie weit er mit irgendetwas einverstanden ist, aber, wenn der Fussballstandort Wuppertal finanztechnisch für den Mitgliederstärksten Verein in Wuppertal nicht mehr als Oberliga hergibt, dann ist das so, Sponsoren kann man nicht herbeizaubern, dies muss man halt nur klar kommunizieren und dann versuchen im Bereich Sponosrenakquise zu investieren und nicht im Bereich Sportvorstand, dies sollte jetzt nicht gegen MB persönlich gehen sondern war allgemein gedacht.

Ich persönlich habe lieber einen Vorstand der mir offen und ehrlich vor einer Saison sagt: "Sorry Leute, aber aufgrund der finanziellen Lage können wir nicht um den Aufstieg (egal in welcher Liga) mitspielen", als einen Vorstand der mir in der Winterpause sagt: "Sorry Leute, wir brauchen jetzt sofort Geld sonst muss der Verein in die Insolvenz."

nils, 11.01.2019, 12:37
Da bin ich absolut bei Dir und sehe es genauso.

Ich wollte lediglich mal einen anderen Standpunkt einnehmen ;-)
WSVFANKAI91, 11.01.2019, 12:56

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:

nils hat folgendes geschrieben:
Aber, wären wir auch mit Mittelmaß oder Kampf gegen den Abstieg einverstanden und würden wir trotzdem hinter den Verantwortlichen stehen? ;-)

Das sollte man sich selber auch mal hinterfragen.

Fussballstandort Wuppertal finanztechnisch für den Mitgliederstärksten Verein in Wuppertal nicht mehr als Oberliga hergibt,


Mitglieder Stärkster Verein ist der SV Bayer Wuppertal und dahinter der BTV
Wupper-Olli, 11.01.2019, 13:01

nils hat folgendes geschrieben:
Keine Frage, man kann nur das Geld ausgeben welches man hat.

Aber, wären wir auch mit Mittelmaß oder Kampf gegen den Abstieg einverstanden und würden wir trotzdem hinter den Verantwortlichen stehen? ;-)

Das sollte man sich selber auch mal hinterfragen.

An den Zuschauerzahlen in dieser Saison kann man wunderbar erkennen, inwieweit man dem Wuppertaler Mittelmaß zumuten kann!
Betrachter1958, 11.01.2019, 13:02
Motivation pur...
Alle die, die dem Verein auf irgendeine Art und Weise verbunden sind, sind total wichtig und haben gegenseitigen Respekt verdient; aber die Hauptaufgabe haben die Trainer zu verrichten, von der Jugend bis zur ersten Mannschaft; den WSV löwenstark zu formen !!!
Verbundenheit, Wir-Gefühl, Identifikation, dann geht vieles von selbst !

Es könnte alles, so einfach sein - isses aber nicht
RotBlau4Ever, 11.01.2019, 13:04

WSVFANKAI91 hat folgendes geschrieben:
Mitglieder Stärkster Verein ist der SV Bayer Wuppertal und dahinter der BTV

Okay, danke für diesen lehrreichen Einwurf, ich denke aber das auch ohne diesen es eigentlich klar war um was es mir ging, vorallem wenn ich "Fussbalstandort" vorweg schreib, nämlich, ein Verein in dem das Hauptaugenmerk auf Fussball liegt.

whynot, 11.01.2019, 21:56

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:
Kein Verein wird gezwungen mehr auszugeben als wie zur Verfügung steht. Klar, die Aufstiegsregelung der Regionalliga lässt zu wünschen übrig und da muss was geschehen, aber grundsätzlich ist das Problem zu sehen, dass man meint sportlich mehr zu wollen als wie finanziell möglich ist, oft klafft da einfach eine zu große Lücke und dann ist nach 2, 3 Jahren feierabend.

Ich kann mich in Wuppertal an keine Stimmung erinnern die erhöhtes Risiko eingefordert hat, im Gegenteil, die Grundstimmung ab Übernahme der Ini 2.0 war eigentlich, dass man in erster Linie vernünftig und transparent haushalten sollte.

Beides sehe ich als nicht umgesetzt an.



Stimmt ja so nicht.
Hat doch Achim Weber 2013 dem Wuppertaler suggeriert, den WSV wieder in der Sportschau zu sehen. Alle standen auf den Stühlen und Tischen. Ich glaube auch, dass man dem Wuppertaler auf Jahre Liga 4 nicht verkaufen kann. Man braucht schon Visionen und Fortschritt. Das hat Bölstler eigentlich gut gemacht.
Die Etatplanung hätte aufgehen können - ist in meinen Augen überhaupt nicht unrealistisch. Die Chance auf den Direktaufstieg sehr verführerisch. Doch Spieltagsplanungen, Live-Übertragungen, schlechtes Wetter und nicht zuletzt die Ergenisse haben für ein Desaster gesorgt.

Die Verantwortlichen haben frühzeitig die Situation erkannt und unternehmen alles, den Karren aus dem Mist zu ziehen. Ist nicht alles toll aber OK.
W:SV 792, 12.01.2019, 02:32

whynot hat folgendes geschrieben:

Die Verantwortlichen haben frühzeitig die Situation erkannt und unternehmen alles, den Karren aus dem Mist zu ziehen. Ist nicht alles toll aber OK.


Übersehe ich da irgendwo den Ironie-Smilie?! :shock:

Die Situation mit einem Defizit von 800.000€ ist "ok" für dich?

"Frühzeitig" heißt bei Dir "Wir brauchen innerhalb von 12 Tagen 60.000€ + die Zusicherung von weiteren 200.000€ oder wir laufen Gefahr nach 5 Jahren in eine erneute Insolvenz gezwungen zu werden! Leider kommt das alles sehr plötzlich. Da haben wir wohl vergessen, einige Rechnungen zu bezahlen..."?

Sorry, aber in erster Linie unternehmen die Fans gerade alles, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

Die Verantworlichen treffen Aussagen, wie "Wir hatten mit mehr Zuschauern gerechnet!" und "Was soll denn so ein Interview von Bobotex?" (Wobei das Interview aufgrund des Zusammenschnittes einen falschen Eindruck erweckt hat...)

Die Vereinsführung sollte meiner Meinung nach zunächst ganz demütig die Fans um Entschuldigung bitten und sich danach sehr bedeckt halten, bis dieser neuerliche Spuk überstanden ist!
Janzik, 12.01.2019, 07:29

whynot hat folgendes geschrieben:

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:
Kein Verein wird gezwungen mehr auszugeben als wie zur Verfügung steht. Klar, die Aufstiegsregelung der Regionalliga lässt zu wünschen übrig und da muss was geschehen, aber grundsätzlich ist das Problem zu sehen, dass man meint sportlich mehr zu wollen als wie finanziell möglich ist, oft klafft da einfach eine zu große Lücke und dann ist nach 2, 3 Jahren feierabend.

Ich kann mich in Wuppertal an keine Stimmung erinnern die erhöhtes Risiko eingefordert hat, im Gegenteil, die Grundstimmung ab Übernahme der Ini 2.0 war eigentlich, dass man in erster Linie vernünftig und transparent haushalten sollte.

Beides sehe ich als nicht umgesetzt an.



Stimmt ja so nicht.
Hat doch Achim Weber 2013 dem Wuppertaler suggeriert, den WSV wieder in der Sportschau zu sehen. Alle standen auf den Stühlen und Tischen. Ich glaube auch, dass man dem Wuppertaler auf Jahre Liga 4 nicht verkaufen kann. Man braucht schon Visionen und Fortschritt. Das hat Bölstler eigentlich gut gemacht.
Die Etatplanung hätte aufgehen können - ist in meinen Augen überhaupt nicht unrealistisch. Die Chance auf den Direktaufstieg sehr verführerisch. Doch Spieltagsplanungen, Live-Übertragungen, schlechtes Wetter und nicht zuletzt die Ergenisse haben für ein Desaster gesorgt.

Die Verantwortlichen haben frühzeitig die Situation erkannt und unternehmen alles, den Karren aus dem Mist zu ziehen. Ist nicht alles toll aber OK.


Eben.
Da kommt endlich die Möglichkeit , das der Meister diese Saison direkt aufsteigen kann und dann soll man es nicht versuchen?? Die Mannschaft hätte schon das Potential gehabt. Und hätte es die z.T. dämlichen Punkteverluste nicht gegeben und wir wären in Schlagdistanz zu Platz 1, dann wäre hier eitel Sonnenschein und die Zuschauer wären die letzten Spiele da gewesen, die Etatplanung gepasst.
Und um weiter spekulativ zu bleiben - hätte man dann den Aufstieg geschafft, hätten viele hier die jetzt alles schlecht reden, Bölster und Stücker am Barmer Rathaus auf Schultern durch die feiernde Menge getragen. Ich weiss - hätte, hätte...
Aber gibt es heutzutage nur noch schwarz oder weiss ? Wie war das noch mit - "...ich geh mit Dir wohin Du willst.." , Liebe kennt keine Liga, Mund abwischen ,usw. ? Das sagt sich leicht, wenn man oben mitspielt, ne ?

rot-blau, 12.01.2019, 09:55

whynot hat folgendes geschrieben:

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:
Kein Verein wird gezwungen mehr auszugeben als wie zur Verfügung steht. Klar, die Aufstiegsregelung der Regionalliga lässt zu wünschen übrig und da muss was geschehen, aber grundsätzlich ist das Problem zu sehen, dass man meint sportlich mehr zu wollen als wie finanziell möglich ist, oft klafft da einfach eine zu große Lücke und dann ist nach 2, 3 Jahren feierabend.

Ich kann mich in Wuppertal an keine Stimmung erinnern die erhöhtes Risiko eingefordert hat, im Gegenteil, die Grundstimmung ab Übernahme der Ini 2.0 war eigentlich, dass man in erster Linie vernünftig und transparent haushalten sollte.

Beides sehe ich als nicht umgesetzt an.



Stimmt ja so nicht.
Hat doch Achim Weber 2013 dem Wuppertaler suggeriert, den WSV wieder in der Sportschau zu sehen. Alle standen auf den Stühlen und Tischen. Ich glaube auch, dass man dem Wuppertaler auf Jahre Liga 4 nicht verkaufen kann. Man braucht schon Visionen und Fortschritt. Das hat Bölstler eigentlich gut gemacht.
Die Etatplanung hätte aufgehen können - ist in meinen Augen überhaupt nicht unrealistisch. Die Chance auf den Direktaufstieg sehr verführerisch. Doch Spieltagsplanungen, Live-Übertragungen, schlechtes Wetter und nicht zuletzt die Ergenisse haben für ein Desaster gesorgt.

Die Verantwortlichen haben frühzeitig die Situation erkannt und unternehmen alles, den Karren aus dem Mist zu ziehen. Ist nicht alles toll aber OK.


Man könnte meinen du bist Mitglied im VWR oder im Vorstand. Wahnsinn, wie man in so wenig Sätzen so viel geistigen Dünnpfiff produzieren kann. Dir sollte man echt die Kommentarfunktion entziehen.
Erik Einar, 12.01.2019, 14:53
rot-blau,
Dein Vorschlag ist faschistoid.

Hier ist ein freies Forum. Es lebt von den Meinungen der User.
Sogar von einer wie deiner (Entzug der Kommentarfunktion)

Tava, 12.01.2019, 16:18

whynot hat folgendes geschrieben:

Stimmt ja so nicht.
Hat doch Achim Weber 2013 dem Wuppertaler suggeriert, den WSV wieder in der Sportschau zu sehen. Alle standen auf den Stühlen und Tischen. Ich glaube auch, dass man dem Wuppertaler auf Jahre Liga 4 nicht verkaufen kann. Man braucht schon Visionen und Fortschritt. Das hat Bölstler eigentlich gut gemacht.
Die Etatplanung hätte aufgehen können - ist in meinen Augen überhaupt nicht unrealistisch. Die Chance auf den Direktaufstieg sehr verführerisch. Doch Spieltagsplanungen, Live-Übertragungen, schlechtes Wetter und nicht zuletzt die Ergenisse haben für ein Desaster gesorgt.
Die Verantwortlichen haben frühzeitig die Situation erkannt und unternehmen alles, den Karren aus dem Mist zu ziehen. Ist nicht alles toll aber OK.


Wo haben Bölstler, Stücker und Teile des VWR die Situation frühzeitig erkannt? Dann wären wir jetzt nicht an dem Punkt, an dem wir nun sind. Und wo unternehmen gerade die alles? Die versuchen sich rauszuwinden und ihre eigene Haut zu retten! Kannst du einfach nicht ernst meinen.

Und eventuelle Abweichungen/Rückschläge aufgrund von Spieltagsplanungen, Live-Übertragungen, schlechtem Wetter und vergeigte Spiele muss man immer auf der Rechnung haben und mit berücksichtigen und einplanen für den Fall der Fälle. Trotz allen vermeintlichen Ambitionen und der Chance auf einen direkten Aufstiegsplatz. Ja, man wollte oben weiter angreifen - war auch richtig! Aber im Endeffekt ist man damit, wie man es gemacht hat, ZU SEHR ins Risiko gegangen. Und die Folgen sieht man nun - Es ist alles kaputt, was man sich mühsam aufgebaut hat.
Baja, 12.01.2019, 16:46
Ein kalkuliertes Risiko ist schon okay, wenn es einen direkten Aufsteiger gibt. Dies geht aber nur, wenn die Verbindlichkeiten der vergangenen Saisons es zulassen. Sprich: Wenn man dort keine Verluste gemacht hätte. So wie geschehen, hat man diese Saison aber alles auf eine Karte gesetzt und damit die Existenz des Vereins gefährdet.

Auch Bölstler hat sehr viel falsch gemacht. Statt einen Kramer, hätte man auch einen Shun Terada im Kader haben können, der wahrscheinlich nur einen Bruchteil des Gehaltes gekostet hätte. Bekanntlich knippst Terada nicht gerade schlechter und hätte dem WSV noch viele Jahre Freude bereiten können. Statt einen Malura, der unsinnigerweise auch noch mit einem zweijährigen Rentenvertrag ausgestattet wurde, hätte man auch Pytlik halten können. Statt Jan-Steffen Meier hätte man auch einen Ryo Terada behalten können. Im defensiven Mittelfeld sind wir eh überbesetzt. Einen Bednarski brauchte der Kader zu keiner Zeit. Cirillo und Saric waren immer die besseren Alternativen. Man hat diese Saison einfach Geld zum Fenster rausgeworfen. Die Etaterhöhung wäre überhaupt nicht nötig gewesen, wenn man klug und besonnen agiert hätte. Für Kramer hätte man Ende letzter Saison bestimmt noch eine sechstellige Ablöse einnehmen können, während die Teradas für viel kleineres Geld hier gespielt hätten. Unsere Transferpolitik wirkte oft so, dass man erstmal nimmt, was man bekommen kann und dann erst schaut, ob es überhaupt ins System passt. Und das eigentlich schon in den letzten drei Saisons, wo Spieler teilweise nach wenigen Wochen ihren Vertrag wieder auflösten.
Erik Einar, 12.01.2019, 16:48
Richtig Tava und Baja

So toll die Crowfunding-Aktion auch ist (ich habe mich rege beteiligt), dient sie letzten Endes nur dazu,
die Schulden derer abzubauen, die sie verursacht haben.

Der 'Verein' hat davon gar nichts.
Bei einer Insolvenz würde der Vorstand mit seinen Bürgschaften haften.
Ein hier bereits geschätzter und mit Sicherheit richtiger Fehlbetrag von 800.000 € wird durch Fanaktionen nicht deutlich geringer.
Danach fehlt immer noch jede Menge Geld und die Insolvenz wird um zwei, drei Monate verschleppt.

Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen:

wir können nur durch eine Insolvenz aus dem Schlamassel heraus kommen.

Andere Ansichten höre ich mir gerne an.


Tava, 12.01.2019, 17:02

Baja hat folgendes geschrieben:
Ein kalkuliertes Risiko ist schon okay, wenn es einen direkten Aufsteiger gibt. Dies geht aber nur, wenn die Verbindlichkeiten der vergangenen Saisons es zulassen. Sprich: Wenn man dort keine Verluste gemacht hätte. So wie geschehen, hat man diese Saison aber alles auf eine Karte gesetzt und damit die Existenz des Vereins gefährdet.

Auch Bölstler hat sehr viel falsch gemacht. Statt einen Kramer, hätte man auch einen Shun Terada im Kader haben können, der wahrscheinlich nur einen Bruchteil des Gehaltes gekostet hätte. Bekanntlich knippst Terada nicht gerade schlechter und hätte dem WSV noch viele Jahre Freude bereiten können. Statt einen Malura, der unsinnigerweise auch noch mit einem zweijährigen Rentenvertrag ausgestattet wurde, hätte man auch Pytlik halten können. Statt Jan-Steffen Meier hätte man auch einen Ryo Terada behalten können. Im defensiven Mittelfeld sind wir eh überbesetzt. Einen Bednarski brauchte der Kader zu keiner Zeit. Cirillo und Saric waren immer die besseren Alternativen. Man hat diese Saison einfach Geld zum Fenster rausgeworfen. Die Etaterhöhung wäre überhaupt nicht nötig gewesen, wenn man klug und besonnen agiert hätte. Für Kramer hätte man Ende letzter Saison bestimmt noch eine sechstellige Ablöse einnehmen können, während die Teradas für viel kleineres Geld hier gespielt hätten. Unsere Transferpolitik wirkte oft so, dass man erstmal nimmt, was man bekommen kann und dann erst schaut, ob es überhaupt ins System passt. Und das eigentlich schon in den letzten drei Saisons, wo Spieler teilweise nach wenigen Wochen ihren Vertrag wieder auflösten.


Stimme dir fast uneingeschränkt zu. Allerdings war ein zweiter Mittelstürmer wie Bednarski schon sinnvoll. Ob es jetzt jemand vom Schlage eines Kamil Bednarski sein muss, ist wieder eine andere Diskussion. Saric ist ja eher Außenstürmer und Cirillo keiner für ganz vorne.

Und bei Pytlik dürfte halt das Argument dritte Liga maßgeblich entscheidend gewesen sein. Da kann der WSV dann nicht viel machen