Thema: "Liveticker Wuppertaler SV vs. SpVg Schonnebeck" [ Seite 1
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Video-Interview mit Trainer Tim Schneider:
Video Interview mit Stürmer Niko Bosnjak (Schonnebeck):
WZ-Videointerview mit Noel Westenberger:
wz.de
Die komplette Pressekonferenz als Video:
Frage an Tim Schneider: War es in der 2. Halbzeit dann auch der Jugendliche Elan mit Sausmikat und Amyn sowie Goles? „Die Jungs die reingekommen sind und auch unsere U19-Spieler, die ich heute mal rausnehme, machen es noch nicht so viel, wie ich es mir wünsche. Es ist eine sehr positive Entwicklung, das freut mich sehr. Sie müssen aber dran bleiben. Duje ist bei Ballverlust im höchsten Tempo hinterher gejagt das wünsche ich mir von allen.“
Frage an Tim Schneider: Hast du eine Idee warum es in der 1. Halbzeit nicht geklappt hat? „In unserem System ist es einfacher vom Spiel her gegen Velbert einfacher gegen eine Vierkette als gegen eine Dreierkette zu arbeiten. Das war in der 1. Halbzeit glaube ich zu kompliziert. Das hätte noch mehr gecoacht werden müssen. Da war es so, dass wir den Ball an die Außenverteidiger haben passen lassen und jeder wusste: Attacke. Jetzt hatten wir es mit einer sehr breiten Dreierkette zu tun plus einem Dreiermittelfeld. Das ist schon mal etwas schwieriger zu verteidigen. Ich glaube, dass das der Grund gewesen ist. Leidenschaft, Wille, etc. fehlte mir aber auch etwas in der 1. Halbzeit.“
Tim Schneider: „Aufgrund der 1. Halbzeit absolut verdient. Wir waren mit dem 0:3 noch gut bedient, Foti hat uns noch überragend gerettet. Sonst hätte es noch schlimmer ausgehen können. Ich bin natürlich enttäuscht, aber mit der 2. Halbzeit zufrieden. Die 1. Halbzeit muss man am besten ein Schild basteln wie im Straßenverkehrt, das rot umrandet ist, dass das absolut verboten ist. Als Mahnmal sozusagen. Ich habe den Jungs das auch im Kreis gesagt, dass wir das Gesicht der 1. Halbzeit nicht mehr zeigen dürfen. Wir haben keinen Druck auf den Ball bekommen, nicht die nötigen Laufwege gemacht und vieles vermissen lassen, was wir in Velbert gezeigt haben und auch im Pokalspiel nach dem Rückstand gezeigt hatten. In der 1. Halbzeit hat es nicht gereicht, um gegen einen Gegner wie Schonnebeck zu bestehen. In der 2. Halbzeit haben wir es angepasst und sind von der Dreier- auf die Viererkette gegangen. Wir haben an die Jungs appelliert, dass sie sich an den eigenen Haaren aus dem Schlamassel ziehen sollen. Wir gewinnen die 2. Halbzeit dann verdient mit 1:0, aber in Summe bringt es nichts, wenn wir die 1. Halbzeit vergeigen. Ich nehme heute wichtige Erkenntnisse mit, die ich aber nicht öffentlich mitteile. Ich gucke meistens auf das Positive, heute war es nicht sehr viel, aber ich nehme noch das ein oder andere mit. Und das wird uns noch ein Stück weiterbringen. Es klingt zwar komisch, aber die meisten lernen aus bitterer Lernerfahrung. Mir ist auch wichtig, dass die Fans auf Tribüne oder Ultrasseite überragend waren. Sie haben nicht nachgelassen und uns auch in der 2. Halbzeit getragen. Großes Dankeschön dafür. Das ist für mich auch neu und habe es so noch nicht erlebt. Ich hätte am liebsten selbst auf dem Platz Gas gegeben. Ich hoffe, dass die Jungs das mitnehmen und verstehen, was sie hier für eine Aufgabe haben. Was jeder einzelne für die Leute da draußen zu leisten hat. Für alle die hier hin kommen und uns regelmäßig nach vorne schreien. Das ist unser Pflicht.“
Dirk Tönnies: „Nach den letzten Spielen sind mir heute einige Steine vom Herzen gefallen. Wir kommen sehr gut rein, machen eine gute Aktion durch Bosnjak und direkt das 0:1. Das gibt dem Team natürlich Sicherheit. Unter Strich war das 0:3 für den Gegner noch sehr schmeichelhaft, der WSV hat glaube ich nicht einmal aufs Tor geschossen. Wenn wir das 0:4 oder 0:5 machen, hätte sich der WSV sich nicht beschweren können. Dass sie sich in der Halbzeit was einfallen lassen, war fast klar. In der 2. Halbzeit hatten wir die ersten zehn Minuten noch das Quäntchen Glück. Zum Glück auch den Lukas Lingk im Tor gehabt. Nach 10 Minuten haben wir uns etwas gefangen. Was wir besser gemacht haben als vor 12 Tagen, dass wir mehr Ballbesitzphasen hatten. Kleine Kritik an meiner Truppe ist, dass wir vielen Umschaltaktionen haben, aber im letzten Drittel nicht die Tiefe gesucht haben. Wir hätten eher den Deckel drauf machen können. Der Elfmeter mit dem 1:3 ist etwas Makulatur. Wir hatten mehr Sicherheit. Ich muss meiner Truppe ein Kompliment machen, nach den zwei Nackenschlägen. Wir haben wahnsinnig gefightet. Gegen zwei top Mannschaften aus der Liga, Ratingen und der WSV, haben wir zweimal geführt und hervorragend Fußball gespielt. Es war klar, dass wir den Bock mal umstoßen. Man muss auch dann mal das Glück haben. Heute sind wir als verdienter Sieger vom Platz gegangen.“
Abpfiff
Endstand 1:3 verloren
Und nochmal ein Stück weiter vorne, dann auf links gespielt. Ball im Aus.
Einwurf hinten rechts für den WSV.
Kurz ausgeführt die Ecke, Zeitspiel an der Eckfahne.

90.+3 Minute: Mayer kommt für Kevin Kehrmann geht raus.

90.+2 Minute: Ecke von links für SpVg
Schonnebeck nochmal über links, der hält am Fünfer. Ecke Schonnebeck.

Gelb, vermutlich für Kuhlmann.
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