paul, dat hätteste mal von anfang an posten sollen. man muss nicht deiner meinung sein, aber da kann wenigstens drüber reden. ich denke auch, dass das "in der stadt verankern" und die soziale komponente wieder etwas nach vorne kommen könnten. dafür ist aber in erster linie nicht MB oder SV verantwortlich, die haben genug zu tun. da ist der vorstand und die marketing abteilung viel mehr gefragt.
zudem finde ich, dass man bezüglich des konzepts 2020 die fans und mitglieder hätte einbeziehen können (grundideen auf ner infoveranstatung vorstellen und um feedback bitten und fragen beantworten - offen für den willen der fans sein). man weiß ja gar nichts drüber. wenn der da jetzt mit ausgliederung ankommt, ohne dass mal mit den fans gesprochen wurde, dann finde ich das schwach. bei rwe stellt sich der vorstandsvorsitzende dazu den fragen der fans und tritt in dialog. ich zitiere mal:
Zitat:
Hallo Zusammen,
lese hier mit großem Interesse. Dass der eine oder andere eher Fragezeichen hat ist verständlich. Eine Anmerkung allerdings von mir, weil ja häufig die Frage nach "erstmal" mehr Information und "mehr Fleisch" am Knochen aufgekommen ist.
die Frage nach mehr Information im technischen und allgemeinen Sinne kann ich nachvollziehen, die muss gestellt und beantwortet werden. allerdings habe ich persönlich hier tatsächlich eine andere Auffassung was die Schritte angeht, ich halte das auch in der Reihenfolge für wichtig:
unabhängig von einem konkreten Partner und möglichen "Beträgen" müssen wir mE vorher (!!!) und unabhängig von einem konkreten Partner klären, ob man das grundsätzlich will und eben unter welchen, eben nicht (!!!) verhandelbaren Bedingungen. Soll heißen: wir müssen definieren, was -wer auch immer mit welchen Beträgen auch immer - kommt unverhandelbar ist, was eben die Identität vonRWE ausmacht, was keiner in keinem Fall verändern darf bzw. Was auf jedenfalls fall berücksichtigt werden muss.
audf einer solchen Basis kann und sollte man dann (!!) erst konkrete Modelle bzgl Rechtsformen und Satzungen etc diskutieren und prüfen, ob mit diesen Modellen die Vorgaben erfüllbar sind. Erst dann kann man konkret mit Partnern sprechen, die eben wissen müssen, auf was die sich einzulassen haben, die dürfen eben die Bedingungen nicht definieren, das müssen wir tun. Der "Preis", dh die Höhe des Investments ist dann eine resultierende und darf nicht am Anfang stehen. sonst zäumen wir das von der falschen Seite auf. die FFA ist hier inhaltlich ja schon dabei, die Dinge von unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, da ist es wichtig, sich zu beteiligen. Das sollte eben nicht "Opprtunitätengetrieben" sein und diskutiert werden, weil irgendwer kommt. Sollte eben auch nicht "Konsumtion" sein im Sinne von "die Verantwortlichen" sollen mal was präsentieren und man sagt dann ja oder nein. Für eine solche Entscheidung gibt es nicht "die Verantwortlichen", verantwortlich sind alle Mitglieder (und hier tatsächlich alle Mitglieder, nicht einmal "alle" Fans. Für Fans, die nicht Mitglied sind, ist das zwar auch ein wichtiges Thema, aber die sind genau bei dieser Entscheidung nicht "verantwortlich" - soll heißen: hier wäre es für Fans, die kein Mitglied sind, wichtig auch Mitglied zu werden, damit mannitgestslten kann).
war jetzt kurz, ich hoffe, dass der Grundgedanke aber deutlich geworden ist.