whynot hat folgendes geschrieben:

Kann sein, dass der WSV ein Kommunikationsproblem nach außen besitzt.
Von Beginn an wurde das Ziel Klöassenerhalt ausgegben. Da muss ich mir 6 Spieltage vor Saisonende keine Gedanken mehr zu machen.
Schaut man auf die Tabelle und auf die letzten Spiele, kann es ja nur heißen - wie komme ich ins letzte Drittel und wie kann ich ein Tor erzielen?
Die ersten 20 Min. gegen Bocholt sah dass gar nicht schlecht aus. Dennoch bleibt das größte Problem - das Personal. 30 Spieler bei Laune halten, geht das überhaupt?
Vorne passiert einfach zu wenig. Santo, Kleiner, Fehr, Schaub, Hirschberger, Admaca ( dauerverletzt ) Heim - niemand, der für richtig Gefahr sorgt. Bouzzra noch der gefährlichste Angreifer. Danach kommt ein Abwehrspieler und mit Aydogan ein Mittelfeldspiler der die meisten Tore erzielt hat.
Das Ziel Klassenerhalt auszugeben, ist grundsätzlich richtig – aber wurde dieses Ziel jemals klar kommuniziert und vor allem konsequent gelebt? Meine Antwort darauf ist eindeutig: nein!
Bereits zu Saisonbeginn hat die Aussage „Wir wollen einige Mannschaften ärgern“ gezeigt, wohin die Reise geht – nämlich nirgendwohin. Was soll das überhaupt bedeuten? „Ärgern“ ist kein Ziel, sondern ein Alibi. Ahlen hat ebenfalls genug Mannschaften „geärgert“ (auch uns)– und ist am Ende trotzdem abgestiegen.
Hier fehlt es nicht an Glück, sondern an Klarheit, Konzept und Konsequenz. Statt eines erkennbaren Plans erleben wir eine planlose Saison, die auf dem Rücken des Vereins und der Fans ausgetragen wird.
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