

Wuppertaler Sportverein – Spielvereinigung Essen-Schonnebeck 1910 7:6 n.E. (3:3) (3:3) (3:3) (0:2)
(09.08.2026, Sonntag, 15:00 Uhr, Stadion am Zoo)

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Fotos von Gunnar
Tore: 0:1 Montas (28.), 0:2 Montas (30.), 0:3 Montas (53.), 1:3 Albayrak (61.), 2:3 Fröhlich (65.), 3:3 Korzynietz (78.)
Elfmeterschießen: 3:4 Kloth - 4:4 Korzynietz - 4:5 Scheibe - 5:5 Herzenbruch - Verschossen Adjei - 6:5 Biancardi - 6:6 Maboua - 7:6 Saric - Verschossen Skuppin
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Fotios Adamidis wird zum Pokalhelden
WSV dreht Spiel – 7:6-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen den SV Schonnebeck nach 0:3-Rückstand
Gerade diese Partie hätte Zuschauer verdient gehabt. Doch das Erstrundenspiel im Niederrhein-Pokal zwischen dem Wuppertaler SV und SV Schonnebeck fand nach den Vorkommnissen in der vergangenen Saison ohne Fans statt. Ihnen entging im Stadion am Zoo ein 7:6 (0:2, 3:3, 3:3)-Sieg der Gastgeber nach Elfmeterschießen. Dabei feierten die Bergischen nach einem 0:3-Rückstand noch ein Comeback.
Es waren 15 Sekunden gespielt, als Arlind Bajrami die Führung auf dem Fuß hatte. Nach einem langen Ball von Noel Westenberger setzte sich Duje Goles auf der rechten Seite und bediente Bajrami, der über das Tor schoss (1.). Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gaben den Ton an. Semir Saric zog aus 20 Metern ab, traf jedoch nur den Pfosten. Den Nachschuss jagte Goles in Rückenlage über den Kasten (19.). Ein Versuch von Ayriyoh Yussu Ayinla schrammte knapp am Tor vorbei (27.).
Im direkten Gegenzug fiel das 0:1. Robin Andre Brandner und Tim Kuhlmann kombinierten sich über die rechte Seite der Wuppertaler durch. Brandner bediente Yan Marcos Freissner Montas, der frei vor Fotios Adamidis keine Mühe hatte zu vollenden (28.). Nun verloren die Hausherren ihre defensive Ordnung und Ayinla, der sich verletzte und für Felix Herzenbruch Platz machen musste. Nur zwei Minuten später erhöhte Montas auf 2:0, der ein Anspiel von Moritz Isensee nach einem Konter nutzte (30.).
Der Doppeltorschütze hätte beinahe ein drittes Mal zugeschlagen, doch er traf nur das Außennetz (34.). Kopf und Kragen musste Adamidis gegen Marcio Elia Lopes Da Silva Do Vale riskieren, um den WSV im Spiel zu halten (38.). Ein Lebenszeichen gab Eren Albayrak für die Bergischen ab, doch SpVg-Torwart Jan Klaus Fauseweh lenkte den Ball mit seinen Fingerspitzen noch zur Ecke, die aber wirkungslos verpuffte (39.).
Nach der Pause scheiterte der starke Montas erst noch an Adamidis (47.), dann schüttelte Schonnebecks Angreifer Westenberger im Laufduell ab und erhöhte auf 3:0 (53.). Selbst Zweckoptimisten glaubten nicht mehr an eine Wende – doch sie mussten sich eines Besseren belehren lassen.
Das 1:3 markierte Eren Albayrak per Kopf nach Vorlage des eingewechselten Arian Amyn (61.), dann schoss Saric nur knapp drüber (65.). Der WSV hatte das Momentum auf seiner Seite und erzielte den Anschlusstreffer. Nach einem Fehler von Fauseweh scheiterte Albayrak zunächst, doch aus 18 Metern drosch Linus Fröhlich den Ball in die Machen (65.). Es kam noch besser: Jaden Tom Korzynietz versenkte einen Abpraller zum Ausgleich im Netz (78.).
Zweimal bewahrte Adamidis sein Team vor einem erneuten Rückstand, dann zeigte Schiedsrichter Jens Laux für ein Foul mit offener Sohle Albayrak die Rote Karte (86.). In Unterzahl war Adamidis noch zweimal auf dem Posten und ermöglichte mit seinen Paraden die Verlängerung.
In den zusätzlichen 30 Minuten verteidigten die Rot-Blauen mit Mann und Maus, es gab kaum Entlastung. Adamidis lief zur Höchstform auf und gewann die Duelle mit Henrik Scheibe (100.) und Youssef Kamboua (118.). Als Montas auf einmal frei vor dem Wuppertaler Gehäuse auftauchte, bot sich ihm die Topchance zur Entscheidung, doch er verzog (119.). Das galt auch für Fröhlich, der nach Traumpass von Amyn über das Tor schoss (120.) – es wäre der Lucky Punch gewesen.
Die beiden tapfer kämpfenden Mannschaften mussten ihren Sieger im Elfmeterschießen ermitteln. Dort krönte Adamidis seine glänzende Leistung und hielt den entscheidenden Strafstoß von Simon Skuppin – der Rest war nur noch Jubel.
Fazit: Nach dem 0:3 war der WSV mausetot, doch das 1:3 setzte noch einmal Kräfte frei.
Autor: ladalars
Wuppertaler SV: 1 Fotios Adamidis - 4 Noel Westenberger, 5 Jaden Tom Korzynietz, 7 Semir Saric (K), 8 Duje Goles (ab 80. Igbinadolor), 10 Eren Albayrak, 11 Sam Sausmikat (ab 60. Amyn), 21 Daio Biancardi, 27 Ayriyoh Yussu Ayinla (ab 32. Herzenbruch), 33 Arlind Bajrami (ab 60. Fröhlich), 39 Kilian Cedric Bielitza (ab 54. Lajqi)
Bank: 28 Maurice Horn (TW), 2 Subaru Nishimura, 3 Felix Herzenbruch, 6 Genc Lajqi, 9 Birghtney Igbinadolor, 17 Arian Amyn, 20 Fabrizio Giuseppe Fili, 26 Linus Lillebror Fröhlich, 31 Georgios Bozouris, 44 Serhat Kacmaz
Trainer: Tim Schneider | Co-Trainer: Niklas Bonnekessel | Torwarttrainer: Philipp Pentke | Physiotherapeut: Jonas Schneider, Shota Shimokawa | Zeugwart: Daniela Domke, Olaf Weber | Teammanager: Dirk Schneider | Sportvorstand: Lennart Strufe | Maskottchen: Pröppi | Vereinsfarben Rot-Blau
SpVg Schonnebeck: 37 Jan Klaus Fauseweh (TW) - 3 Ibrahim Kanat, 7 Moritz Isensee (ab 97. Linnig), 9 Kevin Kehrmann, 11 Robin Andre Brandner (ab 71. Kamboua), 16 Henrik Scheibe, 18 Yan Marcos Freissner Montas, 24 Noah Kloth, 25 Tim Kuhlmann, 27 Denzel Adjei Oteng, 28 Marcio Elia Lopes Da Silva Do Vale (ab 71. Skuppin)
Bank: 12 Malte Wessels (TW), 6 Simon Skuppin, 14 Leif Linnig, 20 Alpha Kevin Kousouma, 22 Noah Mosthorst, 30 Youssef Maboua Kamboua
Trainer: Dirk Tönnies | Co-Trainer: Matthias Bloch, Marwin Studtrucker | Torwarttrainer: Oliver Honée | Betreuer: Christian Kubon, Marvin Vasilisin, Sasa Vasilisin | Masseur: Peter Buers | Teammanager: Hansi Wüst | Sportlicher Leiter: Christian Leben | Wappentier: Schwalbe | Vereinsfarben: Weiß-Grün
Zuschauer: 0
Ecken: 1:6
Karten: Tim Schneider (96.) - Brandner (17.)
Karten: Albayrak (86.)
Schiedsrichter: Jens Laux (SV Titania Erkenschwick, Duisburg) | Assistent 1: Philipp Langer (SV Heißen, Mühlheim an der Ruhr) | Assistent 2: Oualid El Hahaoui (SV Rhenania Hamborn, Duisburg)
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(09.08.2026, Sonntag, 15:00 Uhr, Stadion am Zoo)

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Tore: 0:1 Montas (28.), 0:2 Montas (30.), 0:3 Montas (53.), 1:3 Albayrak (61.), 2:3 Fröhlich (65.), 3:3 Korzynietz (78.)
Elfmeterschießen: 3:4 Kloth - 4:4 Korzynietz - 4:5 Scheibe - 5:5 Herzenbruch - Verschossen Adjei - 6:5 Biancardi - 6:6 Maboua - 7:6 Saric - Verschossen Skuppin
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Fotios Adamidis wird zum Pokalhelden
WSV dreht Spiel – 7:6-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen den SV Schonnebeck nach 0:3-Rückstand
Gerade diese Partie hätte Zuschauer verdient gehabt. Doch das Erstrundenspiel im Niederrhein-Pokal zwischen dem Wuppertaler SV und SV Schonnebeck fand nach den Vorkommnissen in der vergangenen Saison ohne Fans statt. Ihnen entging im Stadion am Zoo ein 7:6 (0:2, 3:3, 3:3)-Sieg der Gastgeber nach Elfmeterschießen. Dabei feierten die Bergischen nach einem 0:3-Rückstand noch ein Comeback.
Es waren 15 Sekunden gespielt, als Arlind Bajrami die Führung auf dem Fuß hatte. Nach einem langen Ball von Noel Westenberger setzte sich Duje Goles auf der rechten Seite und bediente Bajrami, der über das Tor schoss (1.). Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gaben den Ton an. Semir Saric zog aus 20 Metern ab, traf jedoch nur den Pfosten. Den Nachschuss jagte Goles in Rückenlage über den Kasten (19.). Ein Versuch von Ayriyoh Yussu Ayinla schrammte knapp am Tor vorbei (27.).
Im direkten Gegenzug fiel das 0:1. Robin Andre Brandner und Tim Kuhlmann kombinierten sich über die rechte Seite der Wuppertaler durch. Brandner bediente Yan Marcos Freissner Montas, der frei vor Fotios Adamidis keine Mühe hatte zu vollenden (28.). Nun verloren die Hausherren ihre defensive Ordnung und Ayinla, der sich verletzte und für Felix Herzenbruch Platz machen musste. Nur zwei Minuten später erhöhte Montas auf 2:0, der ein Anspiel von Moritz Isensee nach einem Konter nutzte (30.).
Der Doppeltorschütze hätte beinahe ein drittes Mal zugeschlagen, doch er traf nur das Außennetz (34.). Kopf und Kragen musste Adamidis gegen Marcio Elia Lopes Da Silva Do Vale riskieren, um den WSV im Spiel zu halten (38.). Ein Lebenszeichen gab Eren Albayrak für die Bergischen ab, doch SpVg-Torwart Jan Klaus Fauseweh lenkte den Ball mit seinen Fingerspitzen noch zur Ecke, die aber wirkungslos verpuffte (39.).
Nach der Pause scheiterte der starke Montas erst noch an Adamidis (47.), dann schüttelte Schonnebecks Angreifer Westenberger im Laufduell ab und erhöhte auf 3:0 (53.). Selbst Zweckoptimisten glaubten nicht mehr an eine Wende – doch sie mussten sich eines Besseren belehren lassen.
Das 1:3 markierte Eren Albayrak per Kopf nach Vorlage des eingewechselten Arian Amyn (61.), dann schoss Saric nur knapp drüber (65.). Der WSV hatte das Momentum auf seiner Seite und erzielte den Anschlusstreffer. Nach einem Fehler von Fauseweh scheiterte Albayrak zunächst, doch aus 18 Metern drosch Linus Fröhlich den Ball in die Machen (65.). Es kam noch besser: Jaden Tom Korzynietz versenkte einen Abpraller zum Ausgleich im Netz (78.).
Zweimal bewahrte Adamidis sein Team vor einem erneuten Rückstand, dann zeigte Schiedsrichter Jens Laux für ein Foul mit offener Sohle Albayrak die Rote Karte (86.). In Unterzahl war Adamidis noch zweimal auf dem Posten und ermöglichte mit seinen Paraden die Verlängerung.
In den zusätzlichen 30 Minuten verteidigten die Rot-Blauen mit Mann und Maus, es gab kaum Entlastung. Adamidis lief zur Höchstform auf und gewann die Duelle mit Henrik Scheibe (100.) und Youssef Kamboua (118.). Als Montas auf einmal frei vor dem Wuppertaler Gehäuse auftauchte, bot sich ihm die Topchance zur Entscheidung, doch er verzog (119.). Das galt auch für Fröhlich, der nach Traumpass von Amyn über das Tor schoss (120.) – es wäre der Lucky Punch gewesen.
Die beiden tapfer kämpfenden Mannschaften mussten ihren Sieger im Elfmeterschießen ermitteln. Dort krönte Adamidis seine glänzende Leistung und hielt den entscheidenden Strafstoß von Simon Skuppin – der Rest war nur noch Jubel.
Fazit: Nach dem 0:3 war der WSV mausetot, doch das 1:3 setzte noch einmal Kräfte frei.
Autor: ladalars
Wuppertaler SV: 1 Fotios Adamidis - 4 Noel Westenberger, 5 Jaden Tom Korzynietz, 7 Semir Saric (K), 8 Duje Goles (ab 80. Igbinadolor), 10 Eren Albayrak, 11 Sam Sausmikat (ab 60. Amyn), 21 Daio Biancardi, 27 Ayriyoh Yussu Ayinla (ab 32. Herzenbruch), 33 Arlind Bajrami (ab 60. Fröhlich), 39 Kilian Cedric Bielitza (ab 54. Lajqi)
Bank: 28 Maurice Horn (TW), 2 Subaru Nishimura, 3 Felix Herzenbruch, 6 Genc Lajqi, 9 Birghtney Igbinadolor, 17 Arian Amyn, 20 Fabrizio Giuseppe Fili, 26 Linus Lillebror Fröhlich, 31 Georgios Bozouris, 44 Serhat Kacmaz
Trainer: Tim Schneider | Co-Trainer: Niklas Bonnekessel | Torwarttrainer: Philipp Pentke | Physiotherapeut: Jonas Schneider, Shota Shimokawa | Zeugwart: Daniela Domke, Olaf Weber | Teammanager: Dirk Schneider | Sportvorstand: Lennart Strufe | Maskottchen: Pröppi | Vereinsfarben Rot-Blau
SpVg Schonnebeck: 37 Jan Klaus Fauseweh (TW) - 3 Ibrahim Kanat, 7 Moritz Isensee (ab 97. Linnig), 9 Kevin Kehrmann, 11 Robin Andre Brandner (ab 71. Kamboua), 16 Henrik Scheibe, 18 Yan Marcos Freissner Montas, 24 Noah Kloth, 25 Tim Kuhlmann, 27 Denzel Adjei Oteng, 28 Marcio Elia Lopes Da Silva Do Vale (ab 71. Skuppin)
Bank: 12 Malte Wessels (TW), 6 Simon Skuppin, 14 Leif Linnig, 20 Alpha Kevin Kousouma, 22 Noah Mosthorst, 30 Youssef Maboua Kamboua
Trainer: Dirk Tönnies | Co-Trainer: Matthias Bloch, Marwin Studtrucker | Torwarttrainer: Oliver Honée | Betreuer: Christian Kubon, Marvin Vasilisin, Sasa Vasilisin | Masseur: Peter Buers | Teammanager: Hansi Wüst | Sportlicher Leiter: Christian Leben | Wappentier: Schwalbe | Vereinsfarben: Weiß-Grün
Zuschauer: 0
Ecken: 1:6
Karten: Tim Schneider (96.) - Brandner (17.)
Karten: Albayrak (86.)Schiedsrichter: Jens Laux (SV Titania Erkenschwick, Duisburg) | Assistent 1: Philipp Langer (SV Heißen, Mühlheim an der Ruhr) | Assistent 2: Oualid El Hahaoui (SV Rhenania Hamborn, Duisburg)
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