Thema: "Liveticker Wuppertaler SV vs. Blau-Weiß Dingden" [ Seite 1
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Leagues-Interview von Stadionsprecher (die Anlage war gestern defekt) Sam Burth mit Felix Herzenbruch nach dem Spiel:
WZ-Videointerview mit Kapitän Felix Herzenbruch:
wz.de
Torschütze Max Mohn von Blau-Weiß Dingden im Videointerview:
Arian Amyn: „Es war ein schweres Spiel und wir sind genauso schwer reingekommen. Wir sind vorne öfters ins Leere gelaufen, das hatten wir anders geplant. Wir wollten klar vorne intensiv anlaufen, stören und die Balleroberungen haben. In der Halbzeit haben wir etwas umgestellt und kommen besser aus der Pause raus. Wir kamen auch zu guten Aktionen. Wir sind am Schluss mehr Mann auf Mann gegangen. Wir hatten mehr offensive Aktionen. Es fallen aber leider zwei bittere und unglückliche Gegentore. Wir müssen jetzt weiter arbeiten nächste Woche. Wir lassen die Köpfe nicht hängen. Wir sind dabei uns gut aufzubauen. Es wird demnächst viel besser.“
Brian Ignibadolor: „Ich habe uns heute nicht klar schlechter gesehen. Am Ende machen wir auf und kassieren am Ende noch das 0:2. Wir wollten noch ein Tor erzielten, das klappte leider nicht. In der 1. Halbzeit war es noch relativ ausgeglichen und bekommen dann ein solches Gegentor. Wenn wir etwas mehr Matchglück haben, jetzt und auch in den letzten Wochen, dann geht er nicht rein und wir schießen auch ein Tor. Aber es hilft alles nicht. Wir müssen weiter machen. Wir geben weiter Gas und versuchen weiter die Punkte zu holen.“
Co-Trainer Niklas Bonnekessel: „Es fiel uns heute schwer Zugriff auf das Spiel des Gegners zu bekommen. In der 1. Halbzeit war es, was die Torsicherung anging, noch in Ordnung. Aber wir hatten zu wenig Umschaltaktionen, zu wenig Ballgewinne, zu wenig Pressingaktionen, um auch gefährlich nach vorne zu werden. Wenn wir Ballgewinne hatten, dann ist unser Spiel nach vorne noch nicht gut und zwingend genug. In der 2. Halbzeit haben wir Dinge umgestellt, um mehr Zugriff zu bekommen und gefährlicher nach vorne zu werden. Wir müssen aber auch sagen, dass viele Umschaltaktionen in unsere Richtung liefen, wo wir dann im defensiven Umschalten anfällig waren. Das müssen wir analysieren. Das müssen wir für den Moment auch so akzeptieren. Wir haben Ideen, wie wir da rauskommen. Es bleibt dabei, dass wir daran glauben und den Bock umstoßen. Wir machen weiter.“
Tim Schneider zu Dario Widlarz: „Er war sehr engagiert. Dafür dass er neu in der Mannschaft war. Er hat gut Meter gemacht und gut bewegt. Er hat sich auch mal ein 1 gegen 1 zugetraut. Ich bin mit dem Engagement sehr zufrieden. Das hat er sich aber auch verdient, weil er im Training schon gezeigt hat, dass er will und Gas gibt. Von daher, nach den Möglichkeiten, die man so hat, wenn man neu in der Mannschaft ist, bin ich zufrieden.“
Tim Schneider: „Glückwunsch nach Dingden. Wir hatten in der 1. Halbzeit nicht viel vom Spiel und dem Gegner mehr den Ball gegeben, als es unser Plan war. Wir wollten über Umschaltaktionen kommen. Dingden ist keine Mannschaft, die nur mal eben Oberliga spielt. Sie haben einen klaren Plan und wissen, was sie zu tun haben. Sie sind auf den Gegner eingestellt. Sie sind sehr kompakt und können gut kicken. Dazu haben sie, wenn es mal eng wird, einen Stürmer vorne, der die Bälle super fest macht und dann auf die nachrückenden Spieler ablegen kann. Deswegen ist die Strategie gegen sie immer etwas schwierig. Dingden wird gerne mal unterschätzt. Wir hatten uns entschieden abwartend zu spielen und auf Umschaltmomente zu setzen. Wir hätten vielleicht ein paar Minuten früher den Turnaround machen sollen. Und über ein Zeichen ins Angriffspressing übergehen sollen. Ich glaube, dass die Jungs hinterher das Gefühl hatten, dass sie zu oft hinterherlaufen. Das macht auch was mit einem Spieler. Das werde ich als großes Learning mitnehmen, definitiv. Dann fällt ein Tor, da fehlt uns das Spielglück. Es wird einer angeschossen und das Ding geht in das lange Eck. Was willst du da verteidigen? Deswegen mache ich der Mannschaft in der 1. Halbzeit gar keinen Vorwurf. In der 2. Halbzeit haben sie es auch gezeigt, dass sie es möchte. Wir haben gut was nach vorne geworfen und ein bisschen risikoreicher gespielt. Da kamen dann auch Möglichkeiten zustande. Das 0:2 fällt durch einen individuellen Fehler. Das hat das Spiel 10 Sekunden vor Schluss nicht mehr großartig beeinflusst. Ich denke, dass wir wieder viel investiert haben. Wir hatten uns viel vorgenommen, aber am Ende brauchst du auch irgendwann das Spielglück. Wenn ein Schräubchen oder Rad in das andere greift. Nach dem möglichen Stand der Dinge habe ich eine Mannschaft gesehen, die alles rausgehauen hat. Wichtig wird es sein zusammenzuhalten. Wir müssen uns bewusst sein, dass es eine ganz schwierige Saison werden kann. Wir müssen jetzt schon auf Kampfmodus übergehen. Wir werden alles dafür tun, dass wir möglichst schnell da unten rauskommen. Und nicht sagen: Es sind ja noch 17, 18, 20 oder 24 Spieltage. Jetzt ist wichtig, jetzt! Wir müssen zusammenbleiben und es inhaltlich gut analysieren. Das werden wir auch tun. Dann geht das Schritt für Schritt. Das geht aber nur in kleinen Schritten. Das müssen alle verstehen. Das es nicht von jetzt auf gleich ist. Ich vergleiche das immer gerne mit einem Ruderboot. Stecke 20 Leute in ein Ruderboot und sag denen: Ruder Rheinaufwärts. Das funktioniert nicht. Bis die sich abgesprochen haben. Wer ist Steuermann? Wer gibt den Takt vor? Wie viele gehen ans linke Ruder? Wie viele ans rechte? In welchem Takt schlagen wir? Das dauert einfach. Bis die dann mal rheinaufwärts fahren. Wir sind guter Dinge und arbeiten an den Baustellen in dem Rahmen, wo wir es können. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dran bleiben, geduldig bleiben unsere Siege einfahren werden. Aber wir brauchen Geduld, Kampfgeist und jede Menge unterstützung. Dankeschön!“
Sebastian Amendt (Trainer BW Dingden): „Wir haben eine sehr gute Leistung heute gezeigt. Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel werden würde. Mit den Neuzugängen in Wuppertal. Es war ein bisschen eine Überraschungstüte, wir wussten nicht genau wie es wird. Wir haben sehr viel Kontrolle gehabt und kamen gut ins Spiel. Das war sehr wichtig in der Phase. Anfang und Mitte der 2. Halbzeit wurden die Fans nochmal laut, da hatte Wuppertal eine Drangphase. Die haben wir aber schnell unterbinden können. Wir müssen nur vorwerfen lassen, dass wir die Chancen am Ende nicht gut genug rausgespielt haben. Insgesamt war es aber ein reifer Auftritt. Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit unserer Leitung. Den Wuppertalern wünsche ich einen guten Weg, das wird keine einfache Zeit. Wir sind froh, dass wir sie besiegen konnten, da ich glaube, dass sie in der nächsten Zeit stärker wird.“
Die Pressekonferenz nach dem Spiel als Video:
Auf dem Vorplatz versammeln sich noch ein paar Fans. Stimmen gibts gleich dann und später die Fotos.
Ob jemand was sagen möchte? Wir sammeln noch ein paar Stimmen. Bis später.
Dingden läuft sich noch aus. Während von der Nord WSV, WSV-Rufe erklingen. Dann geht auch die Mannschaft wieder von Nord hinweg.
Die Mannschaft geht zur Nord, UW steht noch dort. Brian geht voran. Es gibt zaghaften Applaus.
Es gibt Pfiffe im Stadion. Die Mannschaft ist noch im Spielerkreis versammelt.
Das war es aus dem Stadion am Zoo. Die Zuschauer schimpfen teilweise etwas. Wieder kein Tor geschossen und 0:2 verloren. Es ist zwar erst der 4. Spieltag, aber wenn nächste Woche noch -9 Punkte verkündet werden, wird es bereits jetzt sehr eng.
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