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Thema: "Leserbrief: Phantasievolle Opposition" [ Seite 1 ]
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Toggle   Kein neuer Beitrag Tobi , 01.02.2004, 19:31 Beitrag #1   
Beiträge: 73628
Registrierung: 07.01.2004
Wohnort: Wuppertal
 
 
Quelle:

Sehr geehrter Herr Krieger!
In einem Artikel der Reviersport vom 29.01.2004 (siehe auch Rundschau vom 31. Januar, Anm. der Red.) werden von Ihnen, bezüglich der von Gegnern einer Fusion der zwei höchstklassigen Wuppertaler Fußballvereine und einer zukünftigen Mitarbeit Ihrer Person im WSV geäußerten Bedenken, folgende Aussagen zitiert:
„Ich lasse mich niemals umwerfen, es weht einem immer der Wind in die Fresse. Die Randerscheinungen im Zoo-Stadion können mich nicht entmutigen. (...) Hier existiert ein Sumpfloch mit vielen Missgönnern.”
Weiterhin werden Sie folgendermaßen zitiert:
„(...)Nur ein paar Armleuchter verstehen das offensichtlich nicht.”
Obschon an den Aktionen rund um das Freundschaftsspiel gegen Bayern München nicht beteiligt, fühlt sich „support your local team!“ (S.Y.L.T.) hiervon ebenfalls angesprochen, da auch wir uns öffentlich sehr kritisch zu einer Mitarbeit Ihrer Person im Vorstand oder Verwaltungsrat des WSV geäußert haben. Daher nehmen wir wie folgt Stellung zu den oben angeführten Aussagen:
1) Sofern die Reviersport Ihre Aussagen richtig wiedergegeben hat, fordern wir Sie hiermit öffentlich auf, sich für die zitierten Aussagen zu entschuldigen. Das Niveau, dass durch Sie in die anhaltende Diskussion um eine Fusion eingebracht wird, ist unerträglich. Ihre Sprachwahl entspricht in keiner Weise der Art, wie wir uns die Auseinandersetzung unter Fußballanhängern vorstellen.
2) „support your local team!“ fühlt sich in der Annahme, dass eine irgendwie geartete Mitarbeit Ihrer Person im Wuppertaler SV vereinsschädigende Wirkung haben wird, durch die oben zitierten Aussagen bestätigt. Wir fordern Sie auf, Ihre Bemühungen um eine repräsentative Position im WSV einzustellen und auf eine Mitarbeit im WSV zu verzichten.
Zur Begründung:
Als Person, die sich immer wieder ohne Not mit harschen und kontroversen Aussagen in die Medien begeben hat, sollten Sie gelernt haben, mit Kritik umzugehen, ohne Ihre Kritiker anzupöbeln. Unsere Bedenken hinsichtlich Ihrer in der Vergangenheit an den Tag gelegten Umgangsweisen mit Kritik (es würde den Rahmen dieses Briefes sprengen, diese alle zu benennen, wir setzen die früheren Konflikte als bekannt voraus) werden durch die oben zitierten Beschimpfungen jedoch aufs Eklatanteste bestätigt. Sie tragen durch Ihren Sprachstil eine Form der Auseinandersetzung in die Debatte, die eine zukünftige konstruktive gemeinsame Lösung unmöglich erscheinen lässt. Ihre Kritiker haben weder durch das fragliche Transparent („Keine Kriegerische Übernahme”), noch durch die per Handzettel vor dem Spiel geäußerten Bedenken gegen eine Fusion eine solche Schärfe in den Konflikt eingebracht.
Im Gegenteil, die unter den WSV-Fans ablaufende Diskussion hatte zuletzt, nach einer längeren, sehr emotionalen Phase, einen äußerst rationalen und zukunftsorientierten Charakter angenommen. So stehen Sie durch Ihre unnötige Polarisierung des Konfliktes, zukunftsweisenden Lösungen für den Fußball in Wuppertal im Wege und nicht die um Kompromisse ringenden Kritiker einer Fusion. Betrachtet man Ihren Beitrag zur Fusion als ersten Vorgeschmack auf den Stil zukünftiger Auseinandersetzungen beim WSV, kann man Besorgnisse der Anhänger des einzigen relevanten Clubs im Tal nur als gerechtfertigt bezeichnen.
Anders als von Ihnen in oben genannten Artikel an anderer Stelle suggeriert, geht es den Kritikern der Fusion eben nicht um eine Verweigerung der Diskussion um Bedingungen und Möglichkeiten von Profi-Fußball in Wuppertal, und auch die Strukturprobleme, die sich durch das bisherige Engagement einzelner Förderer ergeben, sind den WSV-Fans durchaus bewusst.
Vielmehr ging es und geht es den WSV-Fans um die Identität des WSV und eine gemeinsame Umgehensweise von Vereinsführung und Anhängerschaft mit den Herausforderungen des modernen Fußballs. Wenn die Fans des WSV fürchten, dass mit der Akzeptanz kommerzieller Mechanismen zukünftig vereinsfremde Personen eigene Interessen in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen anstatt Ziele des Clubs, so ist die Formulierung dieser Sorgen legitim. Erst Recht nach diesem ersten Beispiel eines ‚Gespräches’ zwischen Ihnen und uns.
Im Gegensatz zu einzelnen anderen Stimmen, ist S.Y.L.T. der Ansicht, dass der Umgang des WSV mit seinen Fans bislang ein offener und solidarischer war. Wenn durch Sie jetzt genau die Arroganz und Ignoranz in die Diskussion eingeführt wird, die von den Anhängern des Clubs für zukünftige Entscheidungsprozesse befürchtet wird, dann beweisen Sie einmal mehr Ihre Unfähigkeit, mit den Bedürfnissen von Fußball-Fans umzugehen. Dass Sie einen angemessenen Umgang mit Anhängern bei Ihrem bisherigen Verein nicht erlernen konnten, versteht sich. Borussia Wuppertal hat schließlich keine Fans.
Anstatt vorsichtig und neugierig in Ihren gewünschten neuen Wirkungskreis einzutreten und auf die große Anhängerschaft des WSV zuzugehen und die geäußerten Sorgen einzugehen, offenbaren Sie durch oben zitierte Aussagen nichts als Ihren Unwillen, die für Sie neuen Regeln und Mitstreiter Ihres gewünschten zukünftigen Betätigungsfeldes kennen zu lernen.
“support your local team!“ hat sich in den letzten Wochen im Rahmen seiner Möglichkeiten darum bemüht, die Schärfe aus der Auseinandersetzung zu nehmen und eine vernünftige Grundlage zu entwickeln, die allen Beteiligten eine zukünftige Zusammenarbeit ermöglichen könnte. Auf der jetzt erkennbaren Basis einer Auseinandersetzung sieht S.Y.L.T. jedoch keinerlei Perspektive mehr zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit Ihrer Person. Wenn Sie dabei der Ansicht sein sollten, zwischen Anhängern und Funktionsträgern eines Großvereines sei eine solche auch nicht nötig, zeigt das nichts anderes, als dass Sie die Bedingungen von Erfolg im professionellen Fußball nicht kennen. Kein Verein kann gegen seine Anhänger existieren.
Wir sind für den Zeitpunkt Ihrer zitierten Aussagen dankbar. Spätestens jetzt, jedoch noch rechtzeitig vor den anstehenden Entscheidungen, sollte jedem klar geworden sein, wohin der WSV steuert, wenn diskussionsunfähige Personen zukünftig die Geschicke des Clubs mitbestimmen würden.
Verzichten Sie daher von sich aus auf ein persönliches Engagement im WSV! Entschuldigen Sie sich für Ihre Aussagen gegenüber den Fusions-Kritikern!Anders als verschiedene andere Fangruppen des WSV hat
“support your local team!“ niemals einen Rückzug nach einer erfolgten Fusion angekündigt. Seien Sie daher sicher, dass Sie, sollten Sie im Verein weiterhin eine Funktion übernehmen wollen, einer sehr starken und phantasievollen Opposition gegenüberstehen werden, die es auch zukünftig nicht nötig haben wird, sich in Auseinandersetzungen auf Ihr Niveau herabzubegeben. Wir werden den Verein und die Form der Diskussion Personen wie Ihnen nicht kampflos überlassen!

“support your local team!” (S.Y.L.T.)
Frank Detering
Schleswiger Straße 50
42107 Wuppertal


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Toggle   Kein neuer Beitrag brockberg , 02.02.2004, 01:24 Beitrag #2   
Beiträge: 310
Registrierung: 11.01.2004
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Wie ich schon an anderer Stelle kommentiert habe:
Top Stellungsnahme, die wohl jedem wahren WSV Fan aus der
Seele spricht!


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