WSV
 » Aktuelles
 » Liveticker
 » Livestream
 » Ergebnis-SMS
 » Wochenplan
 » Fotos
 » Videos
 » neunzehn54
 » Verein
 » Stadion
 » Fans

Erste
 » WSV News
 » Mannschaft
 » Tabelle
 » Spielplan
 » Letztes Spiel
 » Zuschauer
 » Liga News

Jugend
 » Jugend News
 » Team U19
 » Tabelle U19
 » Spielplan U19
 » Team U17
 » Weitere

Abteilungen
 » 2. Mannschaft
 » Altherren
 » Frauen
 » Futsal
 » Dart

Interaktiv
 » Tippspiel
 » Spiele
 » Manager
 » Downloads
 » Forum
 » Radio
 » Chat
 » Gästebuch
 » Umfragen
 » TV-Programm

rot-blau.com
 » Shop
 » Service
 » @wsvfan.de
 » Impressum
 » Datenschutz
 » Team
 » Links

Forum Mitgliederliste Statistik FAQ Registrieren Kalender Suchen
Willkommen, Gast! Montag, 08. August 2022, 22:01:27
Quicklogin:   Portal · Registrieren · Login · Passwort vergessen · Aktivierungslink erneut senden
Antworten
Thema: "Gesellschaftsvertrag der WSV Spielbetriebs GmbH" [ Seite 1 2 ]
Beiträge aktualisieren
Toggle   Kein neuer Beitrag Tobi , 04.08.2022, 19:33 Beitrag #1   
Beiträge: 82628
Registrierung: 07.01.2004
Wohnort: Wuppertal
 
 
Der Gesellschaftsvertrag der WSV Spielbetriebs GmbH wurde im Unternehmensregister veröffentlicht. Aus diesem gehen noch einmal das Stammkapital mit den Geschäftsanteilen, die Verfügung der Geschäftsanteile und alle weiteren Satzungsparagraphen der neuen GmbH hervor. Alle Dokumente der "WSV Spielbetriebs GmbH" sind kostenlos einsehbar unter www.unternehmensregister.de oder www.handelsregister.de.

Den öffentlich einsehbaren Gesellschaftsvertrag könnt ihr zudem hier direkt herunterladen:

Anhänge:


OfflineEmailPriv. Msg. Thema löschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag Wupper-Olli , 04.08.2022, 19:49 Beitrag #2   
Beiträge: 6041
Registrierung: 02.11.2007
Wohnort: Nächstebreck
 
 
Bin beim Durchlesen hier hängengeblieben:
Paragraph 4
Verfügung über Geschäftsanteile
-Jede Verfügung (wie die Veräußerung oder die Belastung) über Geschäftsanteile oder Teile von Geschäftsanteilen bedarf zu ihrer Rechtswirksamkeit eines zustimmenden, einstimmigen Beschlusses der Gesellschafterversammlung. Die Kenntnisnahme der Beteiligten vom Zustimmungsbeschluss ist nicht Rechtswirksamkeitsvorraussetzung.

-Eine Zustimmung gemäß Ziffer 1. ist nicht erforderlich für Verfügungen
der Gründungsgesellschafterin EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG
über alle oder einzelne Geschäftsanteile Nrn. 12.751 bis 25.000

Verstehe ich das richtig das EMKA/Runge durch Ablehnung oder Enthaltung Verfügungen verhindern kann und gleichzeitig keine Zustimmung für die von EMKA/Runge angestrebten Verfügungen braucht?
Oder kurz, hat hier derjenige mit 49% Anteilen mehr zusagen als die mit 51%?
Ist das gängige Praxis?




OfflineEmailPriv. Msg. LöschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag Since1954 , 04.08.2022, 20:26 Beitrag #3   
Beiträge: 783
Registrierung: 20.01.2008
Wohnort: WUPPERTAL ein leben lang
 
 

Wupper-Olli hat folgendes geschrieben:
Bin beim Durchlesen hier hängengeblieben:
Paragraph 4
Verfügung über Geschäftsanteile
-Jede Verfügung (wie die Veräußerung oder die Belastung) über Geschäftsanteile oder Teile von Geschäftsanteilen bedarf zu ihrer Rechtswirksamkeit eines zustimmenden, einstimmigen Beschlusses der Gesellschafterversammlung. Die Kenntnisnahme der Beteiligten vom Zustimmungsbeschluss ist nicht Rechtswirksamkeitsvorraussetzung.

-Eine Zustimmung gemäß Ziffer 1. ist nicht erforderlich für Verfügungen
der Gründungsgesellschafterin EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG
über alle oder einzelne Geschäftsanteile Nrn. 12.751 bis 25.000

Verstehe ich das richtig das EMKA/Runge durch Ablehnung oder Enthaltung Verfügungen verhindern kann und gleichzeitig keine Zustimmung für die von EMKA/Runge angestrebten Verfügungen braucht?
Oder kurz, hat hier derjenige mit 49% Anteilen mehr zusagen als die mit 51%?
Ist das gängige Praxis?



Mal abwarten wie es sich entwickelt und nicht schon vorher zu viel Panik machen. Klar macht man sich so seine Gedanken dazu aber wenn Friedel den WSV absichtlich vor die Wand fahren wollen würde dann hatte er mehr als oft genug die Gelegenheit dazu gehabt oder einfach den Hahn zu drehen können. Auch wenn er sich offiziell zurück gezogen hatte, hat er dem WSV oft genug den Arsch gerettet in dem er seinen Geldbeutel auf gemacht hat.
Bin zwar kein Fan von ihm aufgrund einiger etwas weiter in der Vergangenheit liegender Entscheidungen. Dennoch hat er auch einiges gutes für den Verein getan und wer weiß wo wir ohne seine Kohle spielen würden. Auch wenn man ihn menschlich nicht mögen sollte oder ihm sportliches Fachwissen abspricht sind wir in gewisser Weise leider abhängig solange sich nicht Firmen wie Vorwerk oder Barmenia usw auf ihre Herkunft besinnen und ihren Spaß am WSV finden.
Und jetzt steinigt mich :roll: :wsv :wsv


OfflineEmailPriv. Msg. LöschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag Bergischerjung79 , 04.08.2022, 20:31 Beitrag #4   
Beiträge: 3037
Registrierung: 26.10.2008
Wohnort: Wuppertal
 
 

Since1954 hat folgendes geschrieben:

Wupper-Olli hat folgendes geschrieben:
Bin beim Durchlesen hier hängengeblieben:
Paragraph 4
Verfügung über Geschäftsanteile
-Jede Verfügung (wie die Veräußerung oder die Belastung) über Geschäftsanteile oder Teile von Geschäftsanteilen bedarf zu ihrer Rechtswirksamkeit eines zustimmenden, einstimmigen Beschlusses der Gesellschafterversammlung. Die Kenntnisnahme der Beteiligten vom Zustimmungsbeschluss ist nicht Rechtswirksamkeitsvorraussetzung.

-Eine Zustimmung gemäß Ziffer 1. ist nicht erforderlich für Verfügungen
der Gründungsgesellschafterin EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG
über alle oder einzelne Geschäftsanteile Nrn. 12.751 bis 25.000

Verstehe ich das richtig das EMKA/Runge durch Ablehnung oder Enthaltung Verfügungen verhindern kann und gleichzeitig keine Zustimmung für die von EMKA/Runge angestrebten Verfügungen braucht?
Oder kurz, hat hier derjenige mit 49% Anteilen mehr zusagen als die mit 51%?
Ist das gängige Praxis?



Mal abwarten wie es sich entwickelt und nicht schon vorher zu viel Panik machen. Klar macht man sich so seine Gedanken dazu aber wenn Friedel den WSV absichtlich vor die Wand fahren wollen würde dann hatte er mehr als oft genug die Gelegenheit dazu gehabt oder einfach den Hahn zu drehen können. Auch wenn er sich offiziell zurück gezogen hatte, hat er dem WSV oft genug den Arsch gerettet in dem er seinen Geldbeutel auf gemacht hat.
Bin zwar kein Fan von ihm aufgrund einiger etwas weiter in der Vergangenheit liegender Entscheidungen. Dennoch hat er auch einiges gutes für den Verein getan und wer weiß wo wir ohne seine Kohle spielen würden. Auch wenn man ihn menschlich nicht mögen sollte oder ihm sportliches Fachwissen abspricht sind wir in gewisser Weise leider abhängig solange sich nicht Firmen wie Vorwerk oder Barmenia usw auf ihre Herkunft besinnen und ihren Spaß am WSV finden.
Und jetzt steinigt mich :roll: :wsv :wsv



Dem habe ich nichts hinzuzufügen :wsv



OfflineEmail LöschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag Wupper-Olli , 04.08.2022, 20:45 Beitrag #5   
Beiträge: 6041
Registrierung: 02.11.2007
Wohnort: Nächstebreck
 
 
Mir geht es nicht um die Person oder das Unternehmen.
Ich finde es nur merkwürdig das die Partei mit weniger Anteilen scheinbar mehr Entscheidungsgewalt besitzt.


OfflineEmailPriv. Msg. LöschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag Carlos , 04.08.2022, 21:41 Beitrag #6   
Beiträge: 110
Registrierung: 07.07.2012
Wohnort: Wuppertal
 
 
Mich begeistern die Experten in diesem Forum, immer wieder aufs Neue. Weiter so :boing


OfflineEmailPriv. Msg. LöschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag BigSpender , 04.08.2022, 22:22 Beitrag #7   
Beiträge: 8204
Registrierung: 12.07.2009
Wohnort: Wuppertal V.
 
 
Diese Verfügung gilt bis 25T Eur, also sagen wir mal Tagesgeschäftsvolumina. Und da "emka" eh das Tagesgeschäft bestimmt ....


OfflineEmailPriv. Msg. LöschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag MacErfritze , 04.08.2022, 22:27 Beitrag #8   
Beiträge: 2906
Registrierung: 29.10.2017
Wohnort: Afrika
 
 
Ich denke, niemand glaubt ernsthaft, dass FR den WSV vor die Wand fahren will. Keiner macht einfach so sein Lieblingsspielzeug kaputt.
Aber dass er sich da so eine auf den Leib geschneiderte Absolutismusklausel reinschreiben laesst, finde ich schon echt krass. Das laesst keinen Zweifel mehr offen, worum es eigentlich geht und worum es von Anfang an immer ging.


OfflineEmailPriv. Msg. LöschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag Wupper-Olli , 04.08.2022, 22:51 Beitrag #9   
Beiträge: 6041
Registrierung: 02.11.2007
Wohnort: Nächstebreck
 
 

Carlos hat folgendes geschrieben:
Mich begeistern die Experten in diesem Forum, immer wieder aufs Neue. Weiter so :boing

Ich sehe mich ganz bestimmt nicht als Experte hier.
Mir ist das beim Lesen halt aufgefallen und entsprechend habe mich mal nachgefragt!
Wird man ja wohl noch dürfen.....



OfflineEmailPriv. Msg. LöschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag MacErfritze , 05.08.2022, 03:01 Beitrag #10   
Beiträge: 2906
Registrierung: 29.10.2017
Wohnort: Afrika
 
 
Also, ich bin Experte fuer mittelalterliche und fruehneuzeitliche Sozialgeschichte, mit Absolutismus und Feudalsystem kenne ich mich aus! :-P


OfflineEmailPriv. Msg. LöschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag RotBlau4Ever , 05.08.2022, 09:07 Beitrag #11   
Beiträge: 554
Registrierung: 02.10.2018
 
 

Wupper-Olli hat folgendes geschrieben:
Bin beim Durchlesen hier hängengeblieben:
Paragraph 4
Verfügung über Geschäftsanteile
-Jede Verfügung (wie die Veräußerung oder die Belastung) über Geschäftsanteile oder Teile von Geschäftsanteilen bedarf zu ihrer Rechtswirksamkeit eines zustimmenden, einstimmigen Beschlusses der Gesellschafterversammlung. Die Kenntnisnahme der Beteiligten vom Zustimmungsbeschluss ist nicht Rechtswirksamkeitsvorraussetzung.

-Eine Zustimmung gemäß Ziffer 1. ist nicht erforderlich für Verfügungen
der Gründungsgesellschafterin EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG
über alle oder einzelne Geschäftsanteile Nrn. 12.751 bis 25.000

Verstehe ich das richtig das EMKA/Runge durch Ablehnung oder Enthaltung Verfügungen verhindern kann und gleichzeitig keine Zustimmung für die von EMKA/Runge angestrebten Verfügungen braucht?
Oder kurz, hat hier derjenige mit 49% Anteilen mehr zusagen als die mit 51%?
Ist das gängige Praxis?

Ja, wenn der WSV seine Anteile verkaufen wollen würde, müsste Emka dem Zustimmen, aber da der Verein eh nicht weniger als 51% besitzen darf und nur 51% hat, kann der Verein keine weiteren Anteile veräußern, der Verein kann also nicht aktiv für weitere Gesellschafter sorgen.

Emka hingegen darf bis 25.000 Euro seine Geschäftsanteile veräußern wie sie lustig sind, dafür bedarf es keine Zustimmung von dem Verein. Emka kann also Gesellschafter in die GmbH holen ohne das der Verein dem zustimmen muss, Emka hat hier also vollkommen freie Hand wen sie als Gesellschafter dabei haben möchte.

Jetzt kann man zwar sagen, gilt doch nur bis 25.000 Euro, ja, aber wenn Emka eh nicht mehr als 25.000 Euro für seine 49% bezahlt hat, dann gilt das eben für die kompletten 49%.

Wer so einen Vertrag ausgehandelt bzw. aufgesetzt hat muss sich auch mehr als hinterfragen was er da eigentlich getan hat.

Absolut untragbar, der Verein ist in seiner eigenen GmbH nicht gleichgestellt.



OfflineEmailPriv. Msg. LöschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag wsvfan55 , 05.08.2022, 13:32 Beitrag #12   
Beiträge: 3
Registrierung: 07.01.2013
Wohnort: Berlin
 
 
Rein juristisch gesehen, ist dieser Passus völlig in Ordnung und wird auch sehr häufig verwendet.
Insbesondere in Fällen wie dem vorliegenden, denn, sind wir doch mal ehrlich, das in Geld zu erbringende Stammkapital, kommt
von wem?
Richtig, von FR...

Und wer zahlt, schafft an...

Also eigentlich kein Grund zur Aufregung.

wsvfan55


OfflineEmailPriv. Msg. LöschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag Kita , 05.08.2022, 14:14 Beitrag #13   
Beiträge: 236
Registrierung: 16.06.2019
 
 

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:

Wupper-Olli hat folgendes geschrieben:
Bin beim Durchlesen hier hängengeblieben:
Paragraph 4
Verfügung über Geschäftsanteile
-Jede Verfügung (wie die Veräußerung oder die Belastung) über Geschäftsanteile oder Teile von Geschäftsanteilen bedarf zu ihrer Rechtswirksamkeit eines zustimmenden, einstimmigen Beschlusses der Gesellschafterversammlung. Die Kenntnisnahme der Beteiligten vom Zustimmungsbeschluss ist nicht Rechtswirksamkeitsvorraussetzung.

-Eine Zustimmung gemäß Ziffer 1. ist nicht erforderlich für Verfügungen
der Gründungsgesellschafterin EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG
über alle oder einzelne Geschäftsanteile Nrn. 12.751 bis 25.000

Verstehe ich das richtig das EMKA/Runge durch Ablehnung oder Enthaltung Verfügungen verhindern kann und gleichzeitig keine Zustimmung für die von EMKA/Runge angestrebten Verfügungen braucht?
Oder kurz, hat hier derjenige mit 49% Anteilen mehr zusagen als die mit 51%?
Ist das gängige Praxis?

Ja, wenn der WSV seine Anteile verkaufen wollen würde, müsste Emka dem Zustimmen, aber da der Verein eh nicht weniger als 51% besitzen darf und nur 51% hat, kann der Verein keine weiteren Anteile veräußern, der Verein kann also nicht aktiv für weitere Gesellschafter sorgen.

Emka hingegen darf bis 25.000 Euro seine Geschäftsanteile veräußern wie sie lustig sind, dafür bedarf es keine Zustimmung von dem Verein. Emka kann also Gesellschafter in die GmbH holen ohne das der Verein dem zustimmen muss, Emka hat hier also vollkommen freie Hand wen sie als Gesellschafter dabei haben möchte.

Jetzt kann man zwar sagen, gilt doch nur bis 25.000 Euro, ja, aber wenn Emka eh nicht mehr als 25.000 Euro für seine 49% bezahlt hat, dann gilt das eben für die kompletten 49%.

Wer so einen Vertrag ausgehandelt bzw. aufgesetzt hat muss sich auch mehr als hinterfragen was er da eigentlich getan hat.

Absolut untragbar, der Verein ist in seiner eigenen GmbH nicht gleichgestellt.


Die GmbH hat ein Stammkapital von € 25000,-. Davon hält der WSV eV 51% = € 12750,- und EMKA 49% = € 12250,-. Der Verein bleibt stets Mehrheitsgesellschafter. Das ist entscheidend.


Offline LöschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag Janzik , 05.08.2022, 14:20 Beitrag #14   
Beiträge: 3555
Registrierung: 05.01.2009
Wohnort: Wupperland
 
 
Die Aufstockung auf 1 Million € nächstes Jahr gilt auch für Beide oder nur die GmbH ?


OfflinePriv. Msg. LöschenEditierenZitat
 
Toggle   Kein neuer Beitrag RotBlau4Ever , 05.08.2022, 14:30 Beitrag #15   
Beiträge: 554
Registrierung: 02.10.2018
 
 

Kita hat folgendes geschrieben:

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:

Wupper-Olli hat folgendes geschrieben:
Bin beim Durchlesen hier hängengeblieben:
Paragraph 4
Verfügung über Geschäftsanteile
-Jede Verfügung (wie die Veräußerung oder die Belastung) über Geschäftsanteile oder Teile von Geschäftsanteilen bedarf zu ihrer Rechtswirksamkeit eines zustimmenden, einstimmigen Beschlusses der Gesellschafterversammlung. Die Kenntnisnahme der Beteiligten vom Zustimmungsbeschluss ist nicht Rechtswirksamkeitsvorraussetzung.

-Eine Zustimmung gemäß Ziffer 1. ist nicht erforderlich für Verfügungen
der Gründungsgesellschafterin EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG
über alle oder einzelne Geschäftsanteile Nrn. 12.751 bis 25.000

Verstehe ich das richtig das EMKA/Runge durch Ablehnung oder Enthaltung Verfügungen verhindern kann und gleichzeitig keine Zustimmung für die von EMKA/Runge angestrebten Verfügungen braucht?
Oder kurz, hat hier derjenige mit 49% Anteilen mehr zusagen als die mit 51%?
Ist das gängige Praxis?

Ja, wenn der WSV seine Anteile verkaufen wollen würde, müsste Emka dem Zustimmen, aber da der Verein eh nicht weniger als 51% besitzen darf und nur 51% hat, kann der Verein keine weiteren Anteile veräußern, der Verein kann also nicht aktiv für weitere Gesellschafter sorgen.

Emka hingegen darf bis 25.000 Euro seine Geschäftsanteile veräußern wie sie lustig sind, dafür bedarf es keine Zustimmung von dem Verein. Emka kann also Gesellschafter in die GmbH holen ohne das der Verein dem zustimmen muss, Emka hat hier also vollkommen freie Hand wen sie als Gesellschafter dabei haben möchte.

Jetzt kann man zwar sagen, gilt doch nur bis 25.000 Euro, ja, aber wenn Emka eh nicht mehr als 25.000 Euro für seine 49% bezahlt hat, dann gilt das eben für die kompletten 49%.

Wer so einen Vertrag ausgehandelt bzw. aufgesetzt hat muss sich auch mehr als hinterfragen was er da eigentlich getan hat.

Absolut untragbar, der Verein ist in seiner eigenen GmbH nicht gleichgestellt.


Die GmbH hat ein Stammkapital von € 25000,-. Davon hält der WSV eV 51% = € 12750,- und EMKA 49% = € 12250,-. Der Verein bleibt stets Mehrheitsgesellschafter. Das ist entscheidend.

Was hat das Stammkapital damit zu tuen?

Es geht darum, dass Emka Anteile bis zu 25.000 Euro an weitere Gesellschafter verteilen kann ohne das der Verein dagegen etwas tun kann, und das obwohl der Verein Merhheitsgesellschafter ist. Runge/Emka bestimmt ganz alleine wer in die Gesellschaft reingeholt wird und wer nicht.

Andersrum kann der WSV nicht bestimmen wer neuer Gesellschafter im Verein wird, denn erstens gibt es keine weiteren Anteile die abgegeben werden könnten und zweitens, müsste Emka dem zustimmen.

Hier ist eine klare Unverhältnismäßigkeit zum Ungunsten des Vereins.



OfflineEmailPriv. Msg. LöschenEditierenZitat
Abonnieren Druckansicht Antworten

1 2    ( Anzeige: 1 - 15 , Gesamt: 20 )

User in diesem Thema: 0 Registrierte, 1 Gast, 0 Bots
Keine

Thema-Aktionen: Beiträge verschieben


Ähnliche Themen zu "Gesellschaftsvertrag der WSV Spielbetriebs GmbH"
  Antworten Aufrufe Themeneröffnung Letzter Beitrag

Thema [WR] WSV-Sportchef Stephan Küsters: „Sch ... 10 753 Heute, 01:12
Von: Tobi
Vor 21 Minuten
Von: Christel Meyer

Thema WSV-Fans in Wacken und im Rest der Welt 1 197 Heute, 19:07
Von: Tobi
Heute, 19:07
Von: Tobi

Thema Carsten Kulawik: „Der WSV ist für mich L ... 1 358 Heute, 10:17
Von: Tobi
Heute, 10:27
Von: Betrachter1958

Thema [WR] WSV-Trainer Mehnert: "Kann nicht zu ... 0 763 06.08.2022, 22:04
Von: Tobi
06.08.2022, 22:04
Von: Tobi

Thema [RS] Wieder kein Heimsieg – WSV-Coach Me ... 0 843 06.08.2022, 22:01
Von: Tobi
06.08.2022, 22:01
Von: Tobi
 
0.199218 Sek. 9 DB-Zugriffe