Thema: "Liveticker Digitaler Infoabend" [ Seite
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Dirk Polick: "Ob auf Buisness-Breakfast etc. versuche ich an vielen Stellen schon was zu machen. Wir sind aber erst einmal in einer Bringschuld. Man muss erst einmal wissen, wo man investiert. Das Thema ist natürlich schon Jahre alt, aber nicht richtig gelaufen. Wir müssen in der Kürze der Zeit uns das auf die Fahne schreiben. Wir müssen gucken wo müssen wir arbeiten und erstmal nach innen gut arbeiten, damit nach außen gehen können."
Marc Schulz: "Wir haben zwei Unternehmer bei uns im Team. Dirk Polick hat die Cronenberger Backstube aus der Insolvenz wieder aufgebaut und Ralf Bartsch ist mit Wupper Küchen sehr, sehr erfolgreich. Wir haben Leute mit Wirtschaftskontakten, das ist ein Alleinstellungsmerkmal des Teams."
Weiter Frage: "Wenn ihr gewählt werdet: Wir stellt ihr euch vor die Wirtschaft und Sponsoren ins Boot zu holen?"
43 Teilnehmer sind noch in der Videokonferenz. „Dirk hat z.B. mit Ingo Appelt schon versucht ein Programm auf die Beine zu stellen. Es muss auch wieder möglich sein ins Stadion zu gehen, unabhängig vom Fußball“, merkt Marc Schulz noch an. „Dieses Format würde ich mir auch nach einer Wahl noch wünschen. Wenn wir in den VWR kommen, möchte ich, dass der Verein wieder lebendiger wird wie auch Mitgliederabende. So stelle ich mir einen demokratischen Verein vor.“
Dirk Polick: "Wenn ich die letzten Monate den Altersdurchschnitt im Stadion gesehen habe, fehlt uns sicherlich der Nachwuchs. Die tolle Aktion mit den Jugendlichen (U19 kostenlos) kann nur der erste Step sein. Wir wollen vielleicht kleinere Aktionen vor dem Spiel stattfinden lassen, vielleicht auch mit Singen. Ich spreche gerne von emotional. Da werden wir bestimmt selber Anregungen haben und bekommen. Wir nehmen auch wünsche entgegen. Wir müssen den Verein viel mehr zusammenbringen. Es ist zum Teil zu sehr separiert."
Frage von einem Fan: "Welche Aktionen sind geplant?"
Benedikt Post kommt später noch dazu. Es geht jetzt in den Fragenteil.
Marc Schulz: "Bin 47 Jahre alt, mein Vater hat mich mit 12 zum WSV mitgenommen. Die Mannschaft kann ich bis heute runterzählen. Mit dem Verein habe ich viel gelitten. Aber ich bin immer noch WSVer und wahnsinnig verbunden mit dem Verein. Ich möchte nicht glauben, dass der WSV es wie andere Vereine nicht schafft, sich selbst zu finanzieren. Wuppertal ist eine Stadt in der viele Menschen sich engagieren. Das muss auch beim WSV möglich sein. Ich arbeite auch für die Oberbürgermeisterin und u.a. 2. Vorsitzender bei der Tafel und ganz gut vernetzt. Der WSV braucht vernünftige Strukturen und Ansprechpartner. Der WSV hat nur zwei Vorstände und die Zustände nicht nicht ordentlich verteilt, das gibt es kaum bei einem anderen Regionalligaverein. Der WSV muss wieder ein Gesicht nach Außen bekommen. Das braucht man um Sponsoren ansprechen zu können. Ich würde mich sehr gerne dabei unter anderem mit einbringen."
Jens Klein: "Ich bin 58 Jahre alt und 33 Jahre verheiratet, zwei erwachsene Kinder und selbständiger Fachwirt. In Elberfeld geboren und aufgewachsen. Über 12 Jahre habe ich bei Sportvereinen gearbeitet, auch in der Regionalliga. Schwerpunkt Organisation. Ich stehe für Offenheit und Klarheit. Jedem Menschen begegne ich mit Respekt und Wertschätzung. Ich stehe auch für offene Kommunikation. Wir müssen alle mitnehmen. Wir müssen viele Meinungen hören und aufnehmen. Wenn ihr Fragen habt, meldet euch. Mein Lieblingsthema ist der Löwenstall. Wir nutzen das Potential nicht nachhaltig. Wir schaffen den Übergang zur Ersten Mannschaft nicht. Ich möchte auch mal zwei, drei Wuppertaler in der Mannschaft sehen, die bei uns ausgebildet sind. Ich möchte auch regional am Spieltag werden. Die Partner hätte ich gerne regional, auch zum Beispiel die Bratwurst. Es ist der Wuppertaler SV, ich brauche keinen aus Düsseldorf oder woanders her. Wir können das selber. Wir verkaufen bei Wuppertal Marketing keine Merchandiseartikel. Wir müssen präsenter werden, in der Stadt und viel, viel mehr Menschen mitnehmen. Wir brauchen Veränderung. Ich freue mich auf den Donnerstag und wenn ihr uns die Stimme geben würdet."
Christian Wimmer ist ein Nachbar von Günter Pröpper: "Ich bin eher das unbekanntes Gesicht. Ich komme aus der Digitalisierungsbranche und arbeite bei Acer. Ich bin selbst Wuppertal, 43 Jahre alt, zwei Töchter und eine turnt auch beim Wuppertaler Sportverein. Ich finde es schade, dass wir es nicht schaffen den Verein überregional gebührend zu präsentieren. Ich möchte dem WSV langfristig Stabilität verleihen durch die Expertise aus meinem Job und hoffe, dass die Diskussion in zwei oder drei Jahren mal erstickt."
Ralf Bartsch von Wupper Küchen: "Mit den Leuten die antreten sehe ich ein starkes und kompetentes Team. Die Expertise der Leute war mir wichtig. Verwalten beim WSV war die letzten Jahre Stillstand oder sogar Rückschritt. Als Fachmann und Wirtschaft sehe ich mich in der Lage dem WSV helfen zu können. Das wir ein Weg sein, der auch 1,2 Jahre dauern wird. Wenn wir gewählt werden müssen wir auch sichten und analysieren, was wir erreichen können. Wir brauchen aber auch die Fans und eure Hilfe. Nur gemeinsam werden wir was bewegen können. Wir müssen mit Wertschätzung miteinander umgehen. Richtige Kritik ist immer gut."
Dirk Polick als Initiator stellt sich nochmal vor: „Ich bin 66 Jahre und Bäckermeister und habe die Bäckerei an meine Kinder übergeben dürfen. Den Prozess begleite ich auch noch. Zum WSV bin ich durch Arnd Krüger gekommen. Dann bin ich auch in den VWR eingetreten im letzten Sommer, weil ich gemerkt habe, dass ich mehr tun muss, um den WSV zu helfen. Zuerst musste ich viel zuhören und schauen, was geht und was nicht geht. Anfang des Jahres habe ich mir überlegt, wie es hier weitergeht. Das war zwischen Aufhören und Neustart. Das war der Hintergrund. Ich habe mich dann entschlossen für den WSV was Neues zu machen. Ich sehe mich nicht als Fan für den WSV, da ich vorher nicht viel im Stadion war, ich sehe mich als Wuppertaler. Ich kann formen, begeistern, gestalten und die Leute mitnehmen. Ich möchte den WSV auf neue Füße stellen und Aufbruchsstimmung generieren.“
„Guten Abend liebe rot-blaue Gemeinde. Ich bin seit meiner Kindheit Rot-Blau. Von Hause aus bin ich Diplom Ingenieur für Umweltschutz und arbeite bei Circular Valley. Bei Rot-Blau habe ich alle Höhen und Tiefen mit erlebt. Getreu dem Motto Liebe kennt keine Liga, bin ich bei allen Spielen. Ich möchte, dass die Menschen sich wieder mit dem Verein identifizieren. Auch Essen und Aachen hat nicht immer gut gespielt, aber hatten trotzdem volle Stadien, weil sie gut verankert in der Region sind. Die Menschen sollen uns als sympathischen Sportverein, nicht nur als Fußballverein, wahrnehmen. Marketing, Netzwerk, dafür möchte ich da sein. Netzwerk in die Politik knüpfen. Ich möchte, dass der WSV mittel- oder langfristig eine Nummer in der Region und in der Stadt ist. Das Stadion soll wieder von vielen Menschen bevölkert werden und alle Spaß daran haben. Das geht nur gemeinsam in einem Team“, so Andreas Mucke.
Bernd Gläßel fehlt heute entschuldigt.
Andreas Mucke stellt sich als erstes vor ...
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