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Thema: "Co-Trainer Niklas Bonnekessel im ausführlichen Interview zur aktuellen Situation beim Wuppertaler SV" [ Seite 1 ]
18.07.2026, 23:27
Co-Trainer Niklas Bonnekessel stand heute nach der Partie gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach (0:6) im Stadion am Zoo ausführlich Rede und Antwort.

Das sagte der Co-Trainer zur aktuellen Situation: „Es ist herausfordernd, das ist das passende Wort dafür, und es gibt viel zu tun, was den Kader angeht. Wir besprechen uns nahezu täglich sehr intensiv. Wie ist der Stand der Dinge und was haben wir für Optionen. Wir sprechen aber auch intensiv über das, was wir hier gerade zusammen vorhaben – von der Spielidee und was wir in das Training mit einbringen können. Wir wollen immer Step by Step weiterkommen. Die Mannschaft ist aktuell sehr jung. Das ist mit den U19-Spielern deutlich erkennbar. Wir haben einiges zu tun. Man merkt in der ein oder anderen Situation, gerade heute, auch die Unerfahrenheit. Die Mannschaft muss daraus schnell lernen. Aber das werden wir auch tun. Wir analysieren alles und besprechen es gemeinsam. Dann werden wir hoffentlich schnell daraus lernen.“

Mit Ismail Jaroui, unserem A-Jugend Trainer, hat Niklas Bonnekessel bereits zusammengearbeitet. Hatte das auch einen Ausschlag zum Wechsel gegeben? „Ja, auch. Ich habe Isi viel zu verdanken. Ich bin wegen ihm damals nach Velbert gegangen. Ich hatte bei dem Trainerteam direkt das Gefühl, dass eine super Zusammenarbeit entstehen könnte. Auch auf menschlicher Basis ist es wirklich klasse. Als es beim WSV konkreter wurde, hatte ich natürlich auch mit ihm gesprochen. Die Vernetzung mit dem U19-Bereich und der ersten Mannschaft ist jetzt deutlich spürbar. Auch mit Marc Bach und Philip Walz, der uns heute als Torwarttrainer unterstützt hat. Es entsteht da wirklich ein Gefühl, dass man hier etwas zusammen aufbauen kann und das macht einfach Spaß.“

Wie kam der Wechsel zum Wuppertaler SV genau zustande? „Nach der letzten Saison bin ich davon ausgegangen in Velbert weiterzumachen. Aber dann hatte sich der Kontakt ergeben. Ich habe dann erst in Velbert gesagt, dass ich daran Interesse habe und dies gerne konkreter sprechen würde. Wir haben da offen kommuniziert. In Wuppertal haben mich dann Lennart Strufe und Tim Schneider total von der Idee überzeugt. Sie haben bei mir ein richtiges Feuer entfacht, hierbei mitzumachen und als Team zusammenzuarbeiten. Ich habe sehr schnell gemerkt, dass es in mir kribbelte. Es macht mir großen Spaß.“

Wo steht die Mannschaft aktuell? „Das Testspiel heute war etwas Besonderes, das ist klar erkennbar gewesen. Das letzte Spiel in Wülfrath, das nominell eine Bezirksligamannschaft war – aber, wenn man sich die einzelnen Spieler anguckt, wo sie herkommen, ist es eine Mannschaft gespickt mit Oberliga- und Regionalligaspielern gewesen. Von der Art und Weise haben wir dort schon eine deutliche Verbesserung gegenüber dem vorherigen Spiel in Solingen gesehen. Im Gegenpressing sind wir deutlich aktiver gewesen und hatten deutlich mehr Ballgewinne. Im Spiel mit Ball und wir hatten im Einlaufen und im Strafraum mehr Torchancen uns erspielt. Wir hätten das Spiel auch anders gestalten können, das muss man schon ehrlich sagen. Wir wissen, was wir für Themen haben und wie wir uns entwickeln müssen. Wir wissen, dass wir bisher eine sehr unerfahrene Mannschaft sind. Da müssen die Dinge erst ineinandergreifen. Das versuchen wir zu beschleunigen. Aber wir stellen auch fest, dass die Mannschaft sehr, sehr gewillt ist voranzukommen und sich untereinander zu unterstützen. Das passt bisher sehr, sehr gut.“

Weitere Stimmen zum heutigen Spiel gibt es im Liveticker.
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