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Thema: "Seniorenkreis beim Wuppertaler SV mit Sportvorstand Lennart Strufe – Ein langfristiges Projekt, der Etat und dem „vielleicht besten Oberligatrainer“" [ Seite 1 ]
30.06.2026, 18:50

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Der heutige Seniorenkreis beim Wuppertaler SV wurde kurzerhand vom Presseraum in den VIP-Raum des Stadion am Zoo verlegt, wo zuvor wieder die Rot-Blaue Mittagspause stattfand. Zu Gast war Lennart Strufe.

Vorab appellierte Verwaltungsratssprecher Dirk Polick noch einmal an das gemeinsame Miteinander beim WSV. Moderiert wurde der Seniorenkreis wieder von Marc Schulz, ebenfalls Mitglied im VWR.

Langfristiges Projekt
Lennart Strufe, Inhaber der A-Lizenz, stellte sich den anwesenden Fans zunächst einmal mit seiner WSV-Vergangenheit vor und freute sich über die große Resonanz in diesem Seniorenkreis. „Ich weiß nicht wie viele Mitarbeiter aus der Bundesliga in die Oberliga wechseln, aber das habe ich aus Überzeugung gemacht“, so der 36-Jährige zu seinem Wechsel zu den Rot-Blauen. „Das wird hier ein mittel- bis langfristiges Projekt. Für mich ist es wie ein mittelständiges Unternehmen mit den Emotionen, die der Fußball mitbringt. Alle haben ein entsprechend langen Vertrag. Trainer, Co-Trainer als auch ich.“ Insgesamt sei dieses Projekt für „5 bis 10 Jahre“, um Profifußballstrukturen zu entwickeln, angelegt und es solle keine Söldner-Truppe werden, sondern eine mit einem Schattenkader aus Spielern, „die wissen, was es bedeutet unser Trikot zu tragen.“

Der Etat
„Den Aufstieg werde ich für meinen Teil im ersten Jahr nicht ausrufen. Was das Team aber für sich definiert ist deren Aufgabe und natürlich würde ich mich freuen, wenn wir aufsteigen“, so der Sportvorstand, dem aktuell der 24-Stunden-Tag zu kurz ist. „Ich habe meinen Etat, der wird maximal ausgetestet. Im besten Falle bleiben wir dort deutlich drunter. Wir werden keine Rattenrennen machen.“ Der Etat liege grob im mittleren sechsstelligen Bereich, wo auch der komplette Staff mit drin ist. Strufe selbst ist im Halbprofitum der Mannschaft als „Vollprofi“ angestellt, der zudem selbst mal bei Sponsorenterminen anwesend ist. „Vom Etat her sind wir aber so im oberen Drittel.“

„Wir haben jetzt jemanden mit einem Gesamtpaket“, ergänzte VWR-Mitglied Marc Schulz noch die Kompetenzen des neuen Vorstandmitglieds, für das sich innerhalb des Gremiums einstimmig entschieden wurde.

Der vielleicht beste Trainer der Oberliga
„Die Spielidee ist, den Gegner hoch zu pressen. Wir wollen eine hohe Leidenschaft auf dem Platz haben“, so Strufe zum Spielsystem, was letzte Saison vermisst wurde. Trainer Tim Schneider ist zudem selbst Physiotherapeut und achtet sehr auf die Belastungssteuerung. „In Hilden hatte er 255 Tage lang keine Muskelverletzung“, so Strufe zum neuen Trainer, der zudem mit einem Diplom Sportwissenschaftler zusammenarbeitete. Insgesamt gebe es drei sportliche Säulen. „Tim war mit Unterbrechung 26 Jahre in Hilden.“ Lennart Strufes Mentor war zudem viele Jahre lang Christian Keller. „Mit Tim Schneider haben wir den vielleicht besten Oberligatrainer“, dem er aber auch mal sagen würde, wenn ihm was nicht gefällt. „Tim hat gesagt: Wenn ich eine Sache nochmal im Fußball mache, dann nur beim WSV“, so Strufe zu Schneider, der auch in seinem Hauptjob mehr Verantwortung hätte übernehmen können. Strufe selbst hat schon mit den Ultras Wuppertal, die er teilweise als extrem intelligent empfindet, gesprochen und sagte zum Abschluss: „Gebt uns ein bisschen Entwicklungszeit.“

Der nächste Seniorenkreis findet in der Sommerferienpause am 28. Juli 2026 statt.
30.06.2026, 19:15
Auf die Spielidee und der Umsetzung bin ich gespannt.
30.06.2026, 19:53
"Strufe selbst hat schon mit den Ultras Wuppertal, die er teilweise als extrem intelligent empfindet, gesprochen"

Ich hoffe ja, daß er darauf einwirken kann, daß es mal keine Verbandsstrafen wegen Fehlverhaltens der Anhänger in dieser Saison gibt und die Toiletten überall heile bleiben!
30.06.2026, 22:00
Wurde denn die etwas dürftige Kommunikation des WSV angesprochen?
30.06.2026, 22:56

Ronsdorfer WSVer hat folgendes geschrieben:+/-



Dirk Polick hat sich dazu geäußert. Ich habe allerdings nicht alles verstanden. Man hat zwar den Unmut im Umfeld mitbekommen,möchte aber nur wasserdichte Meldungen verkünden ( sinngemäß )
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