Zum 15. Mal fand der Seniorenkreis vom Wuppertaler SV heute in den Räumlichkeiten des Fanprojekts Wuppertal statt. Unter der Moderation von Marc Schulz waren Nico Klinkert vom Fanprojekt, Heimo Schitter für den Fanrat und Dirk Polick aus dem Verwaltungsrat anwesend. Themen waren die Arbeit des Fanprojekts Wuppertal, der Fanrat, die anstehende Jahreshauptversammlung, bei dem ein komplettes Team für den Verwaltungsrat mit Visionen antritt, und sowie natürlich der Sieg des Wuppertaler SV am Wochenende. Ebenfalls wurde für Jakob gespendet.
Fanprojekt
Zunächst beantwortet Nico Klinkert vom Fanprojekt Wuppertal alle Fragen der anwesenden Fans. Von der alltäglichen Arbeit, über die Finanzierung, wie Stadionverbote eigentlich ablaufen und woher die Ultra-Bewegung stammt, waren die Themen breit gefächert.
Fanrat
Heimo Schitter, der ebenfalls Mitglied im Verwaltungsrat des Vereins ist, berichtete über den Fanrat im Verein, der einen losen Zusammenschluss mit verschiedenen Fans darstellt, an dem sich zudem jeder der möchte gerne beteiligen und mit seinen Ideen einbringen kann. Aktuell steht beispielsweise die Busfahrt nach Siegen auf dem Programm oder die Planung des nächsten Kneipenquiz.
Verwaltungsrat
Dirk Polick aus dem aktuellen Verwaltungsrat sprach über die kommende Jahreshauptversammlung am 26. März 2026 und insbesondere über die anstehenden Wahlen für den neuen neunköpfigen Verwaltungsrat (VWR), der von den Mitgliedern gewählt wird. So wird es eine Woche vor der Mitgliederversammlung eine Infoveranstaltung mit den Kandidaten für den VWR geben. „Ich plädiere dafür, dass das Team eine Chance bekommt“, so Polick, der selbst wieder mit weiteren acht Kandidaten aus seinem Kreis als komplettes Team antritt. „Da kommt glaube ich eine Veränderung auf uns zu“, so Polick, der nach eigenen Angaben sehr motiviert ist und angab, dass einige aus dem jetzigen Verwaltungsrat dann nicht mehr dabei sein werden und hofft, dass sein Team mit „qualifizierten Leuten“ als Gesamtheit gewählt wird. „Wir müssen den WSV neu erfinden und uns eine neue Perspektive erarbeiten. Wir wollen den WSV neu aufstellen.“ Übermorgen findet zudem ein Sponsorentreffen bei Audi statt, die als Partner gefunden wurden, an dem rund 150 Menschen teilnehmen. Für die nächste Saison sollen ebenfalls schon Verträge mit Partnern, ligaunabhängig, verlängert worden sein. „Viele von früher sind auf der Strecke geblieben, ich glaube die Menschen können wir alle wieder zum WSV holen.“ Dirk Polick appellierte viel an das Gemeinschaftsgefühl. „Ich bin davon sowas von überzeugt. Wir müssen uns das Vertrauen erarbeiten, aber wir zeigen der Wirtschaft neue Perspektiven auf. Ich glaube, dass wir mindestens den gleichen Etat wie dieses Jahr, der im Laufe der Saison auch gewachsen ist, haben werden.“ Das Saisonziel wäre jedoch wichtig: „Drin bleiben ist Pflicht, aber wir arbeiten auch an dem anderen Szenario.“ Dirk Polick sagte zudem: „Ich habe vor meinem halben Jahr hier kein Vereinsleben gehabt. Ich sehe das als Unternehmer und der WSV ist auch ein Unternehmen. Eigentlich sogar hauptsächlich. Wir brauchen andere Strukturen. Die One-Man-Show ist Geschichte und wir starten den Weg jetzt neu.“ Ebenfalls soll es mit dem neuen Team dann einen neuen, noch unbekannten, Sportvorstand geben. „Der ist total prädestiniert für diesen Job. Das wäre die Ideallösung.“ Ebenfalls am Laufen sind bereits Gespräche, damit Spieler über die Saison hinaus bleiben können. „Das Bergische Land ist unser Einzugsgebiet, für Zuschauer, Mitglieder und Sponsoren. Wir müssen wieder PS auf die Straße bekommen.“
Der nächste Seniorentreff findet in den Osterferien am Dienstag, 31. März 2026, wieder im Stadion am Zoo mit dem neuen Jugendleiter Marc Bach statt.






, also auf zur Jahreshauptversammlung 2026.