Bereits zum sechsten Mal fand der Seniorenkreis beim Wuppertaler SV statt. Durch den Nachmittag bei 30 Anwesenden führte heute Jens Klein, der sich im Förderkreis engagiert, als Vertretung für Eckhard Osberghaus. Ebenfalls aus dem Förderkreis, der heute Morgen eine Sitzung hatte, war Dennis Nobik von Fliesen Nobik anwesend, sowie Bernd Gläßel, Sicherheitsbeauftragter, und aus dem Vorstand Marvin Klotzkowsky.
Ruhe bewahren
Aktuell gibt es, ohne EMKA, über 700.000 Euro an Sponsoring. „Das was ich den Verein koste, habe ich längst wieder reingeholt“, so Marvin Klotzkowsky zu Gerüchten um sein Gehalt. „Ich bin ein Freund davon: Wir müssen Ruhe bewahren. Wir brauchen ganz dringend Ruhe im Verein“, so Klotzkowsky weiter in den Gesprächen mit den Senioren, der zudem anmerkte, dass es fünf Großverdiener im Verein gäbe, die man weiterhin auch halten müsse. „Wenn wir den Klassenerhalt nicht schaffen sollten, dann muss man sprechen und Konsequenzen müssen folgen“, sprach Klotzkowsky ebenfalls die sportliche Lage an. Der Machtkampf im Hintergrund soll zudem schon seit längerer Zeit im Gange sein. Angriffsfläche möchte er aber niemanden bieten. Sein Credo immer wieder: „Ruhe bewahren und dem Verein vertrauen.“ Zudem ist der 31-Jährige „ein großer Freund der Ausgliederung“ und, dass der „Verein weiter wächst. Wir brauchen mehr Abteilungen und Kooperationen mit anderen Sportvereinen.“ Dadurch könne man auch mehr Mitglieder generieren. „In der Bergischen Region gibt es knapp 1 Millionen Bürgerinnen und Bürger, da müssen wir es doch schaffen mal 4.000 bis 5.000 Mitgliederinnen und Mitglieder ranzuholen.“ Neuerungen gibt es bereits, doch selbst der Bau der neuen LED-Bande habe am Ende recht lange gedauert. Verbessert werden soll zudem die Kommunikation nach außen. Seinen neuen noch kommenden Beruf wird er als ehrenamtlicher Vorstand vereinbaren können. „Ich stehe dem Verein auch dann noch immer zur Verfügung.“
Stadion am Zoo
Für das Stadion gibt es ein Sicherheitskonzept aus dem Jahr 2019, das damals noch mit dem Rechtsanwalt Volker Löhr aus Bonn, der unter anderem mit dem DFB zusammenarbeitet, konzipiert wurde. Aus diesem Grund gibt es aktuell nicht die Möglichkeit ausschließlich nur die Tribüne zu öffnen. Einzige Möglichkeit besteht aktuell nur die Süd nicht zu öffnen. Ob sich das in Zukunft ändert, ist noch offen. Weitere Erklärungen lieferte zu diesem Thema Bernd Gläßel, der ebenfalls für weitere Fragen zur Verfügung stand.
Weitere Themen
Weitere Themen die angesprochen wurden, waren unter anderem die Trainerveränderungen im Jugendbereich (U19 und U17). Fragen wurden von allen anwesenden Personen aus dem Verein diskutiert und beantwortet. Positiv hervorzuheben ist zudem noch, dass der WSV schon bereits seit längerer Zeit eine Hausaufgabenhilfe anbietet. Neue Ideen sprach Klotzkowsky ebenfalls an. Zum Beispiel das Wuppertaler Platt wieder mehr in einen Slogan einzuführen.
Für die nächsten Treffen ist ein prominenter Gast geplant. Kein geringerer als Günter Pröpper wird demnächst den WSV-Seniorenkreis besuchen. Ebenfalls sollen auch mal Stadionsprecher Jonas Jütz und Sam Burth eingeladen werden.
Die weiteren WSV-Seniorentreffs:
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