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Thema: "neunzehn54 im Gespräch mit Noah Salau" [ Seite 1 ]
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Toggle   Kein neuer Beitrag Tobi , 27.10.2020, 13:29 Beitrag #1   
Beiträge: 62719
Registrierung: 07.01.2004
Wohnort: Wuppertal
 
 
Nach dem souveränen 3:0-Heimsieg gegen Rot Weiß Oberhausen traf sich neunzehn54 für Ausgabe 3 des WSV-Stadionmagazins mit unserem Defensivspieler Noah Salau. Der 24-Jährige hat sich in der Abwehr in die Stammformation von Trainer Alexander Voigt gespielt. Noah geht aktuell bereits in seine insgesamt fünfte Saison bei uns im Tal und erlebte so einige Höhen und Tiefen in den letzten Jahren im rot-blauen Trikot.

Noah Salau wurde 1996 in Düsseldorf geboren und hat eine doppelte Staatsbürgerschaft: „Mein Papa kommt aus Nigeria und meine Mama ist Deutsche“, erläutert unsere Nummer 21. Heute lebt die Familie in Krefeld und dort wohnt auch Noah mit seiner Freundin zusammen. Bevor der 1,83 Meter große Abwehrspieler im Sommer 2014 in das Nachwuchsleistungszentrum des Wuppertaler Sportvereins wechselte, spielte er bei der Fortuna aus Düsseldorf.

Nach der erfolgreichen A-Junioren-Bundesliga-Saison 2014/15 wurde nicht nur dem damaligen U19-Trainer des WSV, Stefan Vollmerhausen, das Vertrauen für die erste Mannschaft geschenkt, sondern eben auch Noah Salau, der somit seinen ersten Vertrag im Seniorenfußball in Wuppertal unterschrieb. Doch nach nur zwei Einsätzen in der gesamten Hinrunde der Saison 2015/16 wurde unserem Defensivspieler ein Wechsel im Winter nahegelegt, was ihn nach eigenem Bekunden nachdenklich stimmte: „Am Anfang war es für mich schon ein Rückschlag. Man zweifelt dann schon ein bisschen an sich selber, weil man es in die Regionalliga geschafft hat und dann gesagt bekommt, dass man nicht mehr mit einem plant. Ich glaube, es war aber der richtige Schritt, weil ich so in der Oberliga noch mal Erfahrungen sammeln konnte und mich stabilisiert habe.“ In der Winterpause 2016/17 verließ uns der seinerzeit 20-jährige, ging in seine Heimatstadt und schloss sich dem Oberligavertreter TuRU Düsseldorf an. Nach 13 Spielen in der Rückrunde wechselte Noah im folgenden Sommer innerhalb der Oberliga Niederrhein und schnürte die Schuhe fortan für zwei Spielzeiten für den 1. FC Monheim, wo der junge Abwehrspieler viele Einsätze bekam und im zweiten Jahr mit seiner damaligen Truppe im Halbfinale des Niederrheinpokals im Stadion am Zoo vorstellig wurde. Der WSV gewann mit 3:1 gegen den 1. FC Monheim und durfte anschließend im Endspiel den Kontrahenten aus Krefeld-Uerdingen in unserem Wohnzimmer begrüßen.

Im Sommer 2019 kehrte Noah Salau wieder an die Hubertusallee zurück. Der sympathische Rückkehrer berichtet, dass er sich zum damaligen Zeitpunkt noch besser fühlte und viel Zeit im Fitnessstudio verbrachte, um sich zu verbessern. In der Hinrunde der Saison 2019/20 trug unser Neuzugang neunmal das Trikot in der Regionalliga West. Im Winter dann der Schock: Am 9. Januar diesen Jahres absolvierte unsere Mannschaft in der Vorbereitung ein Testspiel gegen den Oberligisten Cronenberger SC. In diesem wurde Noah durch ein Foulspiel zu Fall gebracht und brach sich das Schlüsselbein. „Wenn man sich so eine Verletzung in der Wintervorbereitung zuzieht, denkt man, die Saison ist gelaufen. Dadurch dass dann die Corona-Pandemie kam und die restlichen Spiele fast alle ausgefallen sind, hatte ich genug Zeit, um mich zu erholen, Aufbautraining zu absolvieren und mich wieder richtig fit zu machen für die neue Saison. Die Corona-Pause kam mir sehr gelegen, es war für mich Glück im Unglück. So habe ich nicht viele Spiele verpasst und für mich ist alles gut verlaufen“, berichtet der 24-jährige über seinen Verletzungsschock Anfang des Jahres 2020.

Noah schätzt den Zusammenhalt im Verein und in der Stadt

Über seine Anfänge im Tal in seiner letzten Saison im Jugendbereich sowie der ersten Saison im Löwenstall berichtet Noah: „Es war keine große Umstellung. Ich kam aus der U18 von Fortuna Düsseldorf und spielte beim WSV in der höchsten Spielklasse Deutschlands. Wir hatten sehr gute Bedingungen und trainierten zum Beispiel nur auf Rasenplätzen. Wir hatten eine sehr gute Gemeinschaft und haben gut zusammengehalten.“ Beim Wuppertaler SV gefällt ihm vor allem das Umfeld und die Fans, berichtet unser Abwehrspieler, der die Zuschauer im Stadion in der aktuellen Situation vermisst: „Die Zuschauer geben uns Kraft und jeder einzelne ist wichtig für uns.“ Außerdem hebt unsere Nummer 21 hervor: „Hier sind so viele Ehrenamtler tätig und da sieht man auch den Zusammenhalt. Hier kämpft jeder für jeden“, fügt Noah an, der dies auch auf die gesamte Stadt bezieht: „Die ganze Stadt ist eine geschlossene Einheit, die zusammenhält, in guten und in schlechten Zeiten. Das finde ich sehr aufregend und spannend an Wuppertal.“ Für die Zukunft hat sich Noah Folgendes vorgenommen: „Das Wichtigste ist, dass wir uns weiter stabilisieren und den Klassenerhalt schaffen. Alles andere ist Bonus für uns und wir versuchen, jedes Spiel gut zu absolvieren und immer unsere Leistung zu bringen.“

Der 24-jährige schätzt die Ziele der Mannschaft wie folgt ein: „Wir haben mehr Erfahrung dazugewonnen, unter anderem Spieler, die das Spiel beruhigen können, und das tut der Mannschaft auf jeden Fall gut.“ Auf die Frage, ob er lieber auf der Außenposition spielt oder in der Innenverteidigung, antwortet Noah: „Ich fühle mich auf beiden Positionen wohl. In der Innenverteidigung hat man noch mehr Zweikämpfe, dafür spielt man auf der Außenverteidigerposition mehr offensiv mit, was ich in der letzten Saison häufig gemacht und meine Stärken, wie Schnelligkeit und Robustheit, ausgespielt habe. Aber auch in der Innenverteidigung spiele ich sehr gerne und ich finde, mit „Uppe“ passt das sehr gut. Wir ergänzen uns sehr gut und der eine stärkt den anderen. Ich kann mir beides für die Zukunft vorstellen.“

Entspannung bei Städtetrips mit der Freundin

Wenn der 24-jährige nicht auf dem Fußballplatz steht, verbringt er gerne Zeit mit seiner Freundin oder geht mit Freunden aus. Außerdem hört er gerne Musik und geht ins Fitnessstudio. Wenn es die Zeit zulässt, macht er Städtetrips mit seiner Freundin: „Das machen wir sehr gerne mal übers Wochenende - drei bis vier Tage verreisen.“ In das Heimatland seines Vaters möchte der Halb-Nigerianer unbedingt einmal, um die Familie väterlicherseits „richtig“ kennenzulernen.

Nicht nur auf dem Fußballplatz läuft es für Noah Salau sehr gut. Er hat die Schule erfolgreich abgeschlossen, anschließend ein Studium der Volkswirtschaftslehre aufgenommen und studiert aktuell in Köln. Durch sein Studium erhofft sich der junge Verteidiger, ein zweites Standbein neben dem Fußballspielen aufzubauen. Gerade in schweren Zeiten, wie zum Beispiel Anfang des Jahres durch seine Verletzung, kann Noah immer auf seine Familie zählen: „Die ganze Familie steht hinter mir, ich kann mich immer auf sie verlassen und das ist ein wichtiger Rückhalt für mich.“ Sein Bruder ist ebenfalls ein talentierter Fußballer, schafft es allerdings nicht mehr, neben dem Berufsleben noch selbst aktiv Fußball zu spielen. Noahs sportliches Vorbild ist kein Geringer als der Welt- und Europameister sowie mehrfache Champions-League-Sieger mit Real Madrid, Sergio Ramos: „Auch wenn er manchmal ein paar Sachen auf dem Platz macht, die nicht in Ordnung sind, ist er ein super Verteidiger mit guter Mentalität und er ist sehr zweikampfstark.“ Sein Lieblingsverein sind die „Red Devils“ aus Manchester. So berichtet Noah im Gespräch, wie er früher die Spiele von Manchester United am Fernsehen verfolgte und sich über zahlreiche Trophäen freute.

Wir bedanken uns bei Noah Salau, dass er sich die Zeit für die neunzehn54-Redaktion genommen hat und drücken ihm die Daumen für die Zukunft, sowohl auf als auch neben dem Platz. Dazu gerade in der aktuellen Phase viel Gesundheit sowie weiterhin eine erfolgreiche Zeit beim WSV und in der Universität. Viel Spaß weiterhin bei uns im Tal!

Quelle: neunzehn54


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