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Thema: "neunzehn54 im Gespräch mit dem Teammanager der U23 Ingo Preuß" [ Seite 1 ]
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Toggle   Kein neuer Beitrag Tobi , 09.08.2019, 11:40 Beitrag #1   
Beiträge: 48490
Registrierung: 07.01.2004
Wohnort: Wuppertal
 
 
Ingo Preuß ist seit 2011 Teammanager der U23 von Borussia Dortmund. Zuvor war der 60-jährige, der inzwischen seit fast 30 Jahren beim BVB ist, schon als Jugendtrainer, Scout oder Co-Trainer der zweiten Mannschaft tätig.

Wie zufrieden sind Sie rückblickend mit der letzten Saison?
Wir haben statistisch gesehen einen Punkt mehr geholt als in der Saison davor und genauso viele Tore geschossen wie Aufsteiger Viktoria Köln. Von den Leistungen insgesamt, von der Art und Weise wie wir Fußball gespielt haben, war ich eigentlich enttäuscht. In den häufig sehr umkämpften Spielen haben wir fußballtechnisch nicht das auf den Platz gebracht, was ich mir vorgestellt habe.

Welche Konsequenzen haben Sie daraus gezogen?
Wir haben natürlich einige neue Spieler geholt. Aber das sind natürlich junge Spieler, bei denen man nie die Gewähr hat, dass es dann besser wird. Denn letztendlich sind wir eine Ausbildungsmannschaft. Ich kann ja nicht hingehen und sagen „ich hole jetzt 5-6 neue Spieler und dann spielen wir wieder grandiosen Fußball“ – da haben die anderen Klubs, die sich auch verstärken, ja noch ein Wörtchen mitzureden. Die Zeiten, in denen man als U23 des BVB einfach so durchmarschiert ist, sind vorbei. Die Konkurrenz wird von Jahr zu Jahr größer.

Wird die Liga nächstes Jahr besonders stark sein?
Ob die Liga besonders stark sein wird, kann ich nicht sagen. Aber die Liga wird wohl, wie im letzten Jahr, zumindest ausgeglichen sein. Wenn man sieht, was einige Vereine veranstalten - als gäbe es kein Morgen mehr - eine Euphorie-Welle würde ich jetzt nicht lostreten, sondern die Erwartungen für mich ein bisschen dämpfen. Ansonsten glaube ich schon, dass es mit fünf Absteigern eine richtig haarige Saison wird.

Schwierig abzuschätzen, welche fünf Vereine wir hinter uns lassen könnten…
Das kann man vorher immer nur schwer sagen. Mir sagen die Leute immer, dass wir seit Jahren etabliert sind, ein paar Jahre in der dritten Liga gespielt haben und uns daher keine Sorgen machen bräuchten. Aber das waren alles Mannschaften, die mit der vom letzten oder vorletzten Jahr gar nichts mehr zu tun haben. Denn die Mannschaft ist bei uns alle zwei Jahre komplett neu. Von daher fängt es für mich immer bei null an. Ich hoffe nicht, dass wir in irgendeinen Strudel nach unten geraten, sondern dass es richtig gut läuft. Man muss auch optimistisch sein - aber ich bin immer schwer vorsichtig.

Sie haben den 33-jährigen Dänen Mike Tullberg, der im letzten Jahr die U19 von Aarhus GF trainiert hat, als neuen Trainer verpflichtet. Wie sind Sie auf ihn aufmerksam geworden?
Als ich vor einigen Jahren einen neuen Trainer für unsere Mannschaft gesucht habe und er noch die U19 von Rot-Weiß Oberhausen trainiert hat, haben wir uns mal unterhalten. Aber er musste damals noch seinen Fußballlehrer machen. Wir haben den Kontakt nie abreißen und ich habe ihn im März mal angerufen und ihn weiter beobachtet. Wir haben das jetzt mal gemacht, weil er schon mit jungen Spielern umgegangen ist und das sehr gut macht.

Seine Vorgänger David Wagner, Daniel Farke und Jan Siefert sind jetzt bei Schalke 04, bzw. in England bei Norwich City und Huddersfield Town. Sie scheinen da ein gutes Händchen zu haben.
Hmm, ein gutes Händchen? Naja, Glückssache ist es auch nicht. Das möchte ich auch nicht sagen. Ich habe eben meine Art Fragen zu stellen. Ich habe immer mit vielen Kandidaten gesprochen, von denen ich einige auch sofort genommen hätte. Aber man muss sich für einen entscheiden und dann gehört ein bisschen Glück dazu. Aber man muss auch sagen, dass ich zwar jemanden vorschlagen kann, Michael Zorc die Entscheidung aber mittragen muss und immer bei mindestens einem Gespräch dabei ist. Von daher ist das nicht alles auf meinem Mist gewachsen.

Welchen Stellenwert hat die U23 vor dem Hintergrund, dass für die erste Mannschaft bereits viele junge Spieler verpflichtet werden, heute im Verein?
Wenn jemand die Qualität hat, wird er oben auch genommen. Ich hoffe, wir haben in diesem Jahr ein, zwei Spieler dabei, die in diese Rolle schlüpfen können. Wenn das nicht der Fall ist, müssen wir eben so lange weitermachen, bis es mal wieder klappt. Wenn wir ein durchschnittlicher Bundesligist wären, was wir hoffentlich nie mehr werden, kämen aus unseren Mannschaften sicherlich mehr Bundesligaspieler heraus. So präsentieren sie sich eben in anderen Vereinen. Es ist verdammt schwer bei uns, aber ich arbeite daran, dass es uns gelingt und dabei unterstützen uns alle im Verein. Deswegen ist der Stellenwert der U23 schon ganz hoch, wie ich finde.

Sie haben jetzt Steffen Tigges geholt, der in den letzten beiden Jahren über fünfzig Einsätze für den VfL Osnabrück in der dritten Liga hatte. Ist es für ihn sinnvoll erstmal den Schritt zurück in die Regionalliga zu machen, um dann von dort den Sprung nach oben zu schaffen?
Es gibt Spieler, die eine gesunde Selbsteinschätzung haben. Er ist mit 20 noch sehr jung, aber körperlich schon recht weit. Er weiß aber auch, dass seine Einsätze in der zweiten Liga jetzt nicht unbedingt bei 100% gelegen hätten und er noch ein Jahr im Seniorenbereich braucht, in dem er sich zeigen und Spielsicherheit gewinnen kann. Dann laufen die erste oder zwei Liga bei ihm nicht weg. Das ist ein Gedanke, den einige unsere Spieler haben, bei denen sich einige wundern, warum diese Spieler zum BVB in die vierte Liga gehen.

Neuzugang Arif Et fällt mit seiner Biographie ein bisschen aus der Reihe. Er ist schon 26 und hat bislang nur in der Oberliga gespielt. Wie kam seine Verpflichtung zustande?
Das ist eine Empfehlung unseres Mitarbeiters in der Scoutingabteilung, Alen Terzic, der in der Rückrunde als Trainer bei uns ausgeholfen hat. Er hat ihn jahrelang beim FC Brünninghausen trainiert. Er ist Dortmunder und warum soll man das nicht machen? Wenn es funktioniert, freuen sich doch alle, dass wir aus dem lokalen Bereich mal wieder jemanden bei uns eingebaut haben. Das warten wir einfach mal ab.

Dann bin ich mal gespannt.
Ich auch.

Vielen Dank für das Gespräch und eine erfolgreiche Saison!

Komplettes und ungekürztes Interview aus der Stadionzeitung neunzehn54.


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