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Thema: "Der 6-Stellschrauben-Plan – 2. Infoabend des Wuppertaler SV" [ Seite 1 2 3 ]
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Toggle   Kein neuer Beitrag Creator , 14.05.2019, 13:44 Beitrag #16   
Beiträge: 71
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Wohnort: Köln
 
 

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:

Creator hat folgendes geschrieben:
Welche Bedingungen meinst du denn unter denen die Ausgliederung vollzogen werden soll?

Habe ich doch geschrieben, keine Ausgliederung in der Hoffnung den Verein am leben halten zu können und dafür als Gegenleistung zu früh Selbstbestimmung und zu günstig Anteile abzugeben, sondern aus einem starken e.V. heraus eine Ausgliederung angehen um dann in der Lage zu sein sich die Investoren genauer angucken zu können und Anteile mit entsprechendem Wert abzugeben.

Ein Investor muss auch zum WSV passen, sonst wird das auf dauer nichts.

Das durch die Ausgliederung der Verein am Leben gehalten wird und die Insolvenz dann von der GmbH übernoommen wird , hat neimand behauptet, wäre fatal da sich dann alle Gläubiger verarscht vorkommen würden und geht Insolvenzrechtlich nicht. Der Verein wäre immer noch in der Haftung, s. AnfG.


Zitat:
Eine Ausgliederung bedeutet nicht das sofort ein Investor einsteigt. Es gibt aber dem eV Schutz bei einer Insolvenz mit in den Abgrund gerissen zu werden.

Ich habe starke zweifel daran, dass ein Verein der seine ausgegliederte GmbH in die Insolvenz schickt, image- und finanzierungstechnisch locker davon kommt.

Welche weiteren Geldgeber sind denn dann bereit in einen e.V. zu investieren der schon mit seiner Ausgliederung pleite gegangen ist?

Alles steht und fällt mit einem starken e.V., dafür braucht es (noch) keine Ausgliederung.

Du gehst davon aus das die neue GmbH pleite geht, s. Oben, das ist nicht der Plan. Ich glaube das hatten wir schon einmal in einem anderen Beitrag behandelt das du immer der Meinung bist die neue GmbH geht Insolvent und was passiert dann? Ist kein vernüftiger Ansatz. S Fortuna Köln. Die GmbH hat rund 5 Mio. Verbindlichkeiten, wird nun normal abgewickelt, der Investor schaut in die Röhre und der Verein starte ohne Verbindlichkeiten in der Regionalliga und was machen die ? Gründen sofort eine neue GmbH , ohne das Ziel einen neuen Investor ins Boot zu holen.


Zitat:
Es ermöglicht neue Einnahmequellen zu schaffen und das auch ohne Investor.

In wie fern? Bitte führe das einmal weiter aus. Was ist in einer Ausgliederung möglich was in einem e.V. nicht möglich ist? Und zwar ohne Investor.


Das ist relative Simple, Eine GmbH ist ein Unternehmen mit gewinnerzielungs Absicht und keine Verein mit Gemeinnützigkeit.

Daher kann diese GmbH ganz anders agieren und auch Töchter gründen die sich mit anderen Einnahmemöglichkeiten beschäftigen als ein Sportverein.
z.B. ( nur ein Beispiel) Die GmbH betreibt mit einem Tochterunternehmen eine Kneipe in der Nähe des Stadions und macht dort Gewinn. Das kann theoretisch auch der Verein machen, geht aber erneutes Risiko und es gibt andere Möglichkeiten die dem Verein nicht möglich sind. Würde sehr weit führen das hier alles zu schreiben.



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Toggle   Kein neuer Beitrag whynot , 14.05.2019, 13:58 Beitrag #17   
Beiträge: 2635
Registrierung: 02.09.2009
Wohnort: Tönisheide
 
 

Baja hat folgendes geschrieben:

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:
Ein Investor steigt auch nicht ein um Geld zu verdienen, er setzt Geld ein um Einfluss nehmen zu können. Sobald er Geld investiert hat, kann er Druck ausüben, kann dann querschießen und Bedingungen stellen, dies fängt bei der Auswahl möglicher Spieler an und hört bei der Installation von Verantwortlichen noch lange nicht auf.

Hätte ein Investor kein Interesse daran Einfluss zu nehmen sondern möchte einfach nur dem Verein "helfen" bedarf es keiner Ausgliederung, dies ist auch alles in Form von Sponsoring innerhalb eines e.V. möglich.

Den WSV jetzt für eine Ausgliederung zu öffnen bedeutet nicht, dass man mehr Möglichkeiten sich breiter aufzustellen sondern lediglich nur, dass man bereit ist das Heft des Handelns ein stückweit aus der Hand zu geben und dies mit dann mit einem ungewissen Ausgang.



Die Gefahr ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Ich denke aber ein Investor in der Regionalliga agiert eher aus steuerrechtlichen Gründen. Sprich - einen allzu großen Einfluss auf die Transferpolitik fürchte ich eigentlich nicht. Wichtig ist mir persönlich Punkt 4 des 6-Stellenschraubplans. Denn man sollte sich immer alle Optionen für die Zukunft offen halten können.

Allerdings bin ich mir immer noch nicht sicher, ob eine Ausgliederung nicht viel zu früh kommt. Eigentlich macht es generell erst ab der dritten Liga Sinn überhaupt darüber nachzudenken. Denn erst dann kann ein Verein ein beachtliches Eigenkapital (feste TV-Gelder) vorweisen.



In der jetzigen Situation wäre mir ein Investor, der dann gewinnt, wenn es dem Verein gut geht, lieber, als wenn ein Sportvorstand und Sportlicher Leiter sich in Personalunion die Taschen voll macht. Sorry Leute. Aber derzeit müssen wir kleine Brötchen backen. Gefährliche Vertragskonstellationen kann man von Beginn an ausschließen. Und auch der Name Runge sollte niemanden zurückschrecken. M.E. kann das ja auch kein Zukunftsmodell sein - aber für einen Neustart kann Herr Runge sicherlich beitragen.

Auch ich glaube, dass es im Moment besonders steuerliuhe Gründe sein könnten die einen Investor motivieren.




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Toggle   Kein neuer Beitrag Eugenio , 14.05.2019, 14:13 Beitrag #18   
Beiträge: 250
Registrierung: 07.11.2018
 
 

Tobi hat folgendes geschrieben:

Frank Kosner von PwC berät Profi-Sportler bei der Steuer- und Vermögensplanung, rät explizit von einer KGaA, einer Kommanditgesellschaft auf Aktien, bei einem Fußballverein ab, da diese Form sehr kompliziert sei. Herr Eichner plädiert beim WSV zudem für eine klare Strukturierung und könnte sich zum Beispiel jemanden wie Stefan Adam als Geschäftsführer vorstellen. Adam ist ein deutscher Handballfunktionär, spielte beim LTV Wuppertal und ist bis aktuell 2022 Geschäftsführer bei der Düsseldorfer EG. Man müsse die richtigen Leute finden, denn „nicht überall wo Steuerberater draufsteht ist auch einer drin.“

Richtig muss es hier doch lauten: Nicht überall wo Steuerberaterin draufsteht, ist auch eine drin.


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Toggle   Kein neuer Beitrag RotBlau4Ever , 14.05.2019, 14:15 Beitrag #19   
Beiträge: 230
Registrierung: 02.10.2018
 
 

Creator hat folgendes geschrieben:
Du gehst davon aus das die neue GmbH pleite geht, s. Oben, das ist nicht der Plan.

Moment, Du führst doch als Pro-Argument einer Ausgliederung an, dass der e.V. bei einer Insolvenz der GmbH schadlos davonkommen würde.

Du musst dich entscheiden, entweder du führst das als Pro-Argument an, dann musst du dir aber auch gefallen lassen, dass dieses Pro-Argument in Frage gestellt wird oder du lässt es.

Aber mir vorzuwerfen ich würde von einer Insolvenz der GmbH ausgehen obwohl dies dein Pro-Argument ist, ist in dem Kontext nonsense.


Zitat:
Das ist relative Simple, Eine GmbH ist ein Unternehmen mit gewinnerzielungs Absicht und keine Verein mit Gemeinnützigkeit.

Und genau das ist das Problem.

Sobald der Verein Investoren in seiner GmbH hat, wird aus der Gewinnerzielungsabsicht ein Gewinnerzielungszwang, der Verein muss sich als Marke verkaufen um Investoren zufrieden zu stellen, sonst drohen diese mit Rücktritt oder bringen auf eine andere Art unruhe rein. Nur wer steuert dann die Art und Weise wie Gewinn erzielt wird? Der Verein oder derjeniger der am meisten Investiert ist? Wer hat das sagen?

Der Verein rückt bei einem Gewinnerzielungszwang immer weiter in den Hintergrund bis dieser machtlos ist und nur noch ein Spielball von Investoren ist, denn der Verein ist letztendlich scheiss egal, hauptsache die Rendite stimmt irgendwie.

Es wäre fatal jetzt schon auszugliedern, denn dann läuft man Gefahr, dass der Verein schnell nur noch eine Hülle seiner selbst wird da er selber noch nicht stark genug ist um selber entscheiden zu können welcher möglicher Investor zum WSV passt.


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Toggle   Kein neuer Beitrag williwusel , 14.05.2019, 14:36 Beitrag #20   
Beiträge: 618
Registrierung: 07.07.2009
Wohnort: wuppertal
 
 

Eugenio hat folgendes geschrieben:

Tobi hat folgendes geschrieben:

Frank Kosner von PwC berät Profi-Sportler bei der Steuer- und Vermögensplanung, rät explizit von einer KGaA, einer Kommanditgesellschaft auf Aktien, bei einem Fußballverein ab, da diese Form sehr kompliziert sei. Herr Eichner plädiert beim WSV zudem für eine klare Strukturierung und könnte sich zum Beispiel jemanden wie Stefan Adam als Geschäftsführer vorstellen. Adam ist ein deutscher Handballfunktionär, spielte beim LTV Wuppertal und ist bis aktuell 2022 Geschäftsführer bei der Düsseldorfer EG. Man müsse die richtigen Leute finden, denn „nicht überall wo Steuerberater draufsteht ist auch einer drin.“

Richtig muss es hier doch lauten: Nicht überall wo Steuerberaterin draufsteht, ist auch eine drin.



Wen meinst Du denn mit der "Steuerberaterin". Ich gehe einmal davon aus, dass Eichner hier den guten Lothar Stücker meinte und nicht Frau Drees - oder ist die auch schon auf Deiner Negativliste??



Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 14.05.2019, 14:36 von williwusel.


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Toggle   Kein neuer Beitrag Creator , 14.05.2019, 14:54 Beitrag #21   
Beiträge: 71
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Wohnort: Köln
 
 
:D
Eugenio hat folgendes geschrieben:

Tobi hat folgendes geschrieben:

Frank Kosner von PwC berät Profi-Sportler bei der Steuer- und Vermögensplanung, rät explizit von einer KGaA, einer Kommanditgesellschaft auf Aktien, bei einem Fußballverein ab, da diese Form sehr kompliziert sei. Herr Eichner plädiert beim WSV zudem für eine klare Strukturierung und könnte sich zum Beispiel jemanden wie Stefan Adam als Geschäftsführer vorstellen. Adam ist ein deutscher Handballfunktionär, spielte beim LTV Wuppertal und ist bis aktuell 2022 Geschäftsführer bei der Düsseldorfer EG. Man müsse die richtigen Leute finden, denn „nicht überall wo Steuerberater draufsteht ist auch einer drin.“

Richtig muss es hier doch lauten: Nicht überall wo Steuerberaterin draufsteht, ist auch eine drin.

:D :D :-P :-P :-P


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Toggle   Kein neuer Beitrag Creator , 14.05.2019, 15:08 Beitrag #22   
Beiträge: 71
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Wohnort: Köln
 
 

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:

Creator hat folgendes geschrieben:
Du gehst davon aus das die neue GmbH pleite geht, s. Oben, das ist nicht der Plan.

Moment, Du führst doch als Pro-Argument einer Ausgliederung an, dass der e.V. bei einer Insolvenz der GmbH schadlos davonkommen würde.

Du musst dich entscheiden, entweder du führst das als Pro-Argument an, dann musst du dir aber auch gefallen lassen, dass dieses Pro-Argument in Frage gestellt wird oder du lässt es.

Aber mir vorzuwerfen ich würde von einer Insolvenz der GmbH ausgehen obwohl dies dein Pro-Argument ist, ist in dem Kontext nonsense.

Dann gehe ich von der neuen Zeitachse aus. Das der Verein bei einer Insolvenz sich schadlos hält, damit meine ich nicht die aktuell drohende Insolvenz.


Zitat:
Das ist relative Simple, Eine GmbH ist ein Unternehmen mit gewinnerzielungs Absicht und keine Verein mit Gemeinnützigkeit.

Und genau das ist das Problem.

Sobald der Verein Investoren in seiner GmbH hat, wird aus der Gewinnerzielungsabsicht ein Gewinnerzielungszwang, der Verein muss sich als Marke verkaufen um Investoren zufrieden zu stellen, sonst drohen diese mit Rücktritt oder bringen auf eine andere Art unruhe rein. Nur wer steuert dann die Art und Weise wie Gewinn erzielt wird? Der Verein oder derjeniger der am meisten Investiert ist? Wer hat das sagen?

Der Verein rückt bei einem Gewinnerzielungszwang immer weiter in den Hintergrund bis dieser machtlos ist und nur noch ein Spielball von Investoren ist, denn der Verein ist letztendlich scheiß egal, Hauptsache die Rendite stimmt irgendwie.

Es wäre fatal jetzt schon auszugliedern, denn dann läuft man Gefahr, dass der Verein schnell nur noch eine Hülle seiner selbst wird da er selber noch nicht stark genug ist um selber entscheiden zu können welcher möglicher Investor zum WSV passt.


Ich wäre froh wenn Gewinn erzielt werden würde. Wer das steuert und die Art und Weise wird man sehen, die ist mir auch keineswegs egal. Hat ja bei dem Verein WSV so super gut geklappt. Mit dem Scheiß egal Hauptsache die Rendite stimmt wird kein Mensch Erfolg haben.

Biss jetzt hat in Deutschland ja überhaupt noch niemand als Investor bei einem Fußballverein Geld verdient, weder 8 % noch etwas anderes. Ein Investment in einen Fußballverein ist ein riesiges Risiko für einen Investor, weil die Rahmenbedingungen , auch durch 50+1 , nicht stimmen. Im Ausland ist das im übrigen anders. Ich bin aber trotzdem der Meinung das es möglich ist.

Und immer dieses jetzt ist es zu früh verstehe ich überhaupt nicht. Als wenn der Verein, so wie er jetzt ist in Zukunft riesen Gewinne macht, wie das geht bitte ich um Aufklärung, und sich dann Investoren aussuchen kann????? Dann braucht man keinen Investor mehr, und dann kommt auch keiner der sich vom Verein und einem VWR, wie dem jetzigen, bestimmen lässt was mit seinem Geld passiert. Das ist Augenwischerei und Traumtänzerei.

Selbst die meisten 1. Liga Clubs können sich die Investoren nicht aussuchen. Ausnahme Bayern.


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Toggle   Kein neuer Beitrag RotBlau4Ever , 14.05.2019, 15:24 Beitrag #23   
Beiträge: 230
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Creator hat folgendes geschrieben:
Und immer dieses jetzt ist es zu früh verstehe ich überhaupt nicht. Als wenn der Verein, so wie er jetzt ist in Zukunft riesen Gewinne macht, wie das geht bitte ich um Aufklärung, und sich dann Investoren aussuchen kann?????

Weil ein Unterschied besteht zwischen "Wir müssen jetzt ausgliedern und brauchen Investoren um die nächsten Jahre zu überstehen" und "Wir könnten eine Ausgliederung ins Auge fassen und uns dann lange Zeit dafür lassen mit etwaigen Investoren zu verhandeln, müssen tuen wir aber nicht."

Im ersteren Fall besteht die Gefahr, dass man das nimmt was man kriegen kann und im zweiten Fall besteht kein Druck und Investoren müssten sich bewegen um für den Verein interessant zu werden.

Im ersteren Fall verkaufst du Anteile unter wert, im zweiten lässt könnte man mehr erzielen.


Zitat:
Dann braucht man keinen Investor mehr, und dann kommt auch keiner der sich vom Verein und einem VWR, wie dem jetzigen, bestimmen lässt was mit seinem Geld passiert.

Kann es sein, dass du den Unterschied von Sponsoring und Investment nicht kennst?


Zitat:
Selbst die meisten 1. Liga Clubs können sich die Investoren nicht aussuchen. Ausnahme Bayern.

Alleine das es nur 49% Anteile zu vergeben sind, ergibt sich eine andere Situation, die Investoren müssen sich beweisen, um wenige Anteile erhallten zu können, entsprechend kann ausgesucht werden wer Anteile erwerben darf.

Oder verwechselst Du hier wieder Sponsoring mit Investment?



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Toggle   Kein neuer Beitrag Creator , 14.05.2019, 15:39 Beitrag #24   
Beiträge: 71
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Wohnort: Köln
 
 

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:

Creator hat folgendes geschrieben:
Und immer dieses jetzt ist es zu früh verstehe ich überhaupt nicht. Als wenn der Verein, so wie er jetzt ist in Zukunft riesen Gewinne macht, wie das geht bitte ich um Aufklärung, und sich dann Investoren aussuchen kann?????

Weil ein Unterschied besteht zwischen "Wir müssen jetzt ausgliedern und brauchen Investoren um die nächsten Jahre zu überstehen" und "Wir könnten eine Ausgliederung ins Auge fassen und uns dann lange Zeit dafür lassen mit etwaigen Investoren zu verhandeln, müssen tuen wir aber nicht."

Im ersteren Fall besteht die Gefahr, dass man das nimmt was man kriegen kann und im zweiten Fall besteht kein Druck und Investoren müssten sich bewegen um für den Verein interessant zu werden.

Im ersteren Fall verkaufst du Anteile unter wert, im zweiten lässt könnte man mehr erzielen.


Zitat:
Dann braucht man keinen Investor mehr, und dann kommt auch keiner der sich vom Verein und einem VWR, wie dem jetzigen, bestimmen lässt was mit seinem Geld passiert.

Kann es sein, dass du den Unterschied von Sponsoring und Investment nicht kennst?


Zitat:
Selbst die meisten 1. Liga Clubs können sich die Investoren nicht aussuchen. Ausnahme Bayern.

Alleine das es nur 49% Anteile zu vergeben sind, ergibt sich eine andere Situation, die Investoren müssen sich beweisen, um wenige Anteile erhallten zu können, entsprechend kann ausgesucht werden wer Anteile erwerben darf.

Oder verwechselst Du hier wieder Sponsoring mit Investment?


Also doof bin ich nun nicht. den Unterschied zwischen Sponsoring und Investment kenne ich sehr genau.

Du glaubst das der WSV einmal in der Lage sein wird sich Investoren aussuchen zu können und dann , was kommt dabei raus?

Der Preis für einen gesunden WSV ist höher als für den jetzigen. Das ist zweifelos so. Aber wer interessiert sich als Investor für einen nicht Todkranken WSV?

Sorry die stehen ja dann Schlange und wollen alle Investieren.

Wie schon gesagt das klappt in Deutschland nur bei Bayern München. Serienmeister, Rekordpokalsieger, Championsleague Sieger uvm. Das sind die Einzigen die sich was aussuchen können. Ist schade , ist aber so.

Oder erkläre mir :
1. Wie wird der WSV nicht Insolvent gehen und sogar Gewinn machen?
2. Welche Investoren wollen zum WSV wenn diese Situation erreicht werden würde?

Bitte Frage 2 nur beantworten wenn Frage 1 beantwortet ist.




Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 14.05.2019, 15:42 von Creator.


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Toggle   Kein neuer Beitrag RotBlau4Ever , 14.05.2019, 15:50 Beitrag #25   
Beiträge: 230
Registrierung: 02.10.2018
 
 

Eugenio hat folgendes geschrieben:
Richtig muss es hier doch lauten: Nicht überall wo Steuerberaterin draufsteht, ist auch eine drin.

Normalerweise sollte man einem Eugenio ja keine Aufmerksamkeit schenken, wird er dadurch ja nur in seinem substanzlosem getrolle bestätigt, aber, sei dir gewiss, wenn nicht das in unserem aktuellen Finanzvorstand an Steuerberaterschaft drin stecken würde was aber drauf steht, wäre der Verein nun wohl schon nicht mehr existent.

Alles andere als Frau Drees als Glücksfall für den WSV zu bezeichnen wäre diffamierend.




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Toggle   Kein neuer Beitrag Tigger , 14.05.2019, 16:01 Beitrag #26   
Beiträge: 6186
Registrierung: 29.05.2008
Wohnort: Wuppertal
 
 

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:

Sobald der Verein Investoren in seiner GmbH hat, wird aus der Gewinnerzielungsabsicht ein Gewinnerzielungszwang, der Verein muss sich als Marke verkaufen um Investoren zufrieden zu stellen, sonst drohen diese mit Rücktritt oder bringen auf eine andere Art unruhe rein. Nur wer steuert dann die Art und Weise wie Gewinn erzielt wird? Der Verein oder derjeniger der am meisten Investiert ist? Wer hat das sagen?


Sage mal, weißt du überhaupt, wie eine GmbH funktioniert? Du kannst nicht so einfach raus, sondern benötigst jemanden, der deine Anteile abnimmt. Wenn du komplett dich rausziehst, gibst du deine Anteile an z.B. den Hauptanteilhaber zu einem Symbolwert zurück. Was aber wirtschaftlicher Blödsinn ist, weil du ein dickes Minus gemacht hast. Eine Gewinnerzielung schaffst du nur über einen Weg: Die GmbH erfolgreich führen. Dazu musst du erst einmal aus dem Minus herauskommen, solltest du die Gewinnzone erreichen kann man unter allen Gesellschaftlern eine Gewinnausschüttung vereinbaren. Aber noch wichtiger: Der Wert deiner Anteile wächst.

Du kannst in der Regionalliga aber nicht ohne weiteres Gewinn machen und wie eine Heuschrecke aggieren. Einfach aus dem Grunde, dass es für deine Anteile einfach keine Interessenten gibt. Du musst also erfolgreich arbeiten, ansonsten verbrennst du nur dein Geld. Was nun wirklich nicht das Ziel ist, wenn du Anteile kaufst. Wie die GmbH geführt wird, wie man wirtschaftlich handelt und vorgeht, entscheidet im Übrigen die Gesellschaftlerversammlung, bei es einer Mehrheit erfordert. So und nun gehen wir mal durch, dass der WSV eh der Hauptanteilhaber ist. Da kannst du als Investor noch so viel Rumjammern machen, du kannst alleine nichts durchsetzen. Es geht nur gemeinschaftlich.


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Toggle   Kein neuer Beitrag RotBlau4Ever , 14.05.2019, 16:13 Beitrag #27   
Beiträge: 230
Registrierung: 02.10.2018
 
 

Creator hat folgendes geschrieben:
Du glaubst das der WSV einmal in der Lage sein wird sich Investoren aussuchen zu können und dann , was kommt dabei raus?

Na was wohl, keine Hinzunahme von erstbesten Investoren des Müssens wegens, sondern hinzunahme von Investoren von denen man überzeugt ist und eine Vertrauensbasis vorhanden ist, vielleicht nach einer vorangegangenen, längerjährigen Zusammenarbeit.

Schau mal nach Rödinghausen rüber, aus einer jahrelangen Zusammenarbeit mit einem gewissen Sponsor ging eine Ausgliederung hervor, dort vertraut man sich, formuliert gleiche Ziele und arbeitet gemeinsam.


Zitat:
Der Preis für einen gesunden WSV ist höher als für den jetzigen. Das ist zweifelos so. Aber wer interessiert sich als Investor für einen nicht Todkranken WSV?

Kein Investor, aber Sponsoren denen es nicht um die eigene Rendite geht sondern um den Verein, und mit solchem Geldgebern ist ein Gesunden möglich.

Liebe Grüße an Herrn Heyn an dieser Stelle.


Zitat:
1. Wie wird der WSV nicht Insolvent gehen und sogar Gewinn machen?

Bürgschaften, bestehender Sponsoringpool und ausgebauter Sponsoringpool, dies sollte für eine positive fortführungsprognose reichen und um mehr geht es eigentlich aktuell nicht.


Zitat:
2. Welche Investoren wollen zum WSV wenn diese Situation erreicht werden würde?

Sponsoren wie der WSV sie bereits in seinen Reihen hat, oder meinst du es sind alle Sponsoren abgesprungen? Addiere die Etats der letzten Jahre und ziehe davon den Schuldenstand ab, und teile die Zahl durch die Anzahl der zu grunde gelegten Jahre, dann hast du eine etwaige, grobe Umsatzzahl was Sponsoringerlöse pro Saison anbelangt, meiner Meinung nach reichen diese für Top Oberliga und mit ein wenig glück mittelfeld Regionalliga.

Zwar kleine Brötchen backen, dafür aber stolz sein können, dass es die eigenen sind.


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Toggle   Kein neuer Beitrag Eugenio , 14.05.2019, 16:37 Beitrag #28   
Beiträge: 250
Registrierung: 07.11.2018
 
 

williwusel hat folgendes geschrieben:

Eugenio hat folgendes geschrieben:

Tobi hat folgendes geschrieben:

Frank Kosner von PwC berät Profi-Sportler bei der Steuer- und Vermögensplanung, rät explizit von einer KGaA, einer Kommanditgesellschaft auf Aktien, bei einem Fußballverein ab, da diese Form sehr kompliziert sei. Herr Eichner plädiert beim WSV zudem für eine klare Strukturierung und könnte sich zum Beispiel jemanden wie Stefan Adam als Geschäftsführer vorstellen. Adam ist ein deutscher Handballfunktionär, spielte beim LTV Wuppertal und ist bis aktuell 2022 Geschäftsführer bei der Düsseldorfer EG. Man müsse die richtigen Leute finden, denn „nicht überall wo Steuerberater draufsteht ist auch einer drin.“

Richtig muss es hier doch lauten: Nicht überall wo Steuerberaterin draufsteht, ist auch eine drin.



Wen meinst Du denn mit der "Steuerberaterin". Ich gehe einmal davon aus, dass Eichner hier den guten Lothar Stücker meinte und nicht Frau Drees - oder ist die auch schon auf Deiner Negativliste??

Ich habe Eichners Anspielung schon verstanden (scheint es ja nötig zu haben, mit dem Finger auf andere zu zeigen) und du meine anscheinend auch. ;-)


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Toggle   Kein neuer Beitrag Creator , 14.05.2019, 17:00 Beitrag #29   
Beiträge: 71
Registrierung: 02.02.2019
Wohnort: Köln
 
 
:-P
Eugenio hat folgendes geschrieben:

williwusel hat folgendes geschrieben:

Eugenio hat folgendes geschrieben:

Tobi hat folgendes geschrieben:

Frank Kosner von PwC berät Profi-Sportler bei der Steuer- und Vermögensplanung, rät explizit von einer KGaA, einer Kommanditgesellschaft auf Aktien, bei einem Fußballverein ab, da diese Form sehr kompliziert sei. Herr Eichner plädiert beim WSV zudem für eine klare Strukturierung und könnte sich zum Beispiel jemanden wie Stefan Adam als Geschäftsführer vorstellen. Adam ist ein deutscher Handballfunktionär, spielte beim LTV Wuppertal und ist bis aktuell 2022 Geschäftsführer bei der Düsseldorfer EG. Man müsse die richtigen Leute finden, denn „nicht überall wo Steuerberater draufsteht ist auch einer drin.“

Richtig muss es hier doch lauten: Nicht überall wo Steuerberaterin draufsteht, ist auch eine drin.



Wen meinst Du denn mit der "Steuerberaterin". Ich gehe einmal davon aus, dass Eichner hier den guten Lothar Stücker meinte und nicht Frau Drees - oder ist die auch schon auf Deiner Negativliste??

Ich habe Eichners Anspielung schon verstanden (scheint es ja nötig zu haben, mit dem Finger auf andere zu zeigen) und du meine anscheinend auch. ;-)

:-P :-P :-P :confused: :confused: :confused: :shock: :shock: :shock:


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Toggle   Kein neuer Beitrag Creator , 14.05.2019, 17:08 Beitrag #30   
Beiträge: 71
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Wohnort: Köln
 
 

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:

Creator hat folgendes geschrieben:
Du glaubst das der WSV einmal in der Lage sein wird sich Investoren aussuchen zu können und dann , was kommt dabei raus?

Na was wohl, keine Hinzunahme von erstbesten Investoren des Müssens wegens, sondern hinzunahme von Investoren von denen man überzeugt ist und eine Vertrauensbasis vorhanden ist, vielleicht nach einer vorangegangenen, längerjährigen Zusammenarbeit.

Schau mal nach Rödinghausen rüber, aus einer jahrelangen Zusammenarbeit mit einem gewissen Sponsor ging eine Ausgliederung hervor, dort vertraut man sich, formuliert gleiche Ziele und arbeitet gemeinsam.

Wenn der Küchenhersteller in Rödinghausen abspringt spielen die Landesliga. Aber da klappt es gut das gebe ich gerne zu. ist ein echter Glücksfall und ein gangbarer Weg. Wer macht das beim WSV ?


Zitat:
Der Preis für einen gesunden WSV ist höher als für den jetzigen. Das ist zweifelos so. Aber wer interessiert sich als Investor für einen nicht Todkranken WSV?

Kein Investor, aber Sponsoren denen es nicht um die eigene Rendite geht sondern um den Verein, und mit solchem Geldgebern ist ein Gesunden möglich.

Liebe Grüße an Herrn Heyn an dieser Stelle.

Und auch an Herrn Runge , oder ? Nur ist Herr Heyn auch in der Lage entsprechende Beträge zu realisieren'? weis ich nicht müßte man ihn Fragen. Kostet ja nichts .


Zitat:
1. Wie wird der WSV nicht Insolvent gehen und sogar Gewinn machen?

Bürgschaften, bestehender Sponsoringpool und ausgebauter Sponsoringpool, dies sollte für eine positive fortführungsprognose reichen und um mehr geht es eigentlich aktuell nicht.

Wenn ich mich nicht irre, war das der Weg von LS udn MB oder?


Zitat:
2. Welche Investoren wollen zum WSV wenn diese Situation erreicht werden würde?

Sponsoren wie der WSV sie bereits in seinen Reihen hat, oder meinst du es sind alle Sponsoren abgesprungen? Addiere die Etats der letzten Jahre und ziehe davon den Schuldenstand ab, und teile die Zahl durch die Anzahl der zu grunde gelegten Jahre, dann hast du eine etwaige, grobe Umsatzzahl was Sponsoringerlöse pro Saison anbelangt, meiner Meinung nach reichen diese für Top Oberliga und mit ein wenig glück mittelfeld Regionalliga.

Zwar kleine Brötchen backen, dafür aber stolz sein können, dass es die eigenen sind.

Da komme ich auf sehr geringe Zahlen , da binn ich mir sicher das das sponsoring höher war als es sich nach dieser Formel errechnet. Aus sponsoren werden Investoren. Ein guter Weg. du bist im VWR ?


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