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Thema: "Der 6-Stellschrauben-Plan – 2. Infoabend des Wuppertaler SV" [ Seite 1 2 3 ]
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Toggle   Kein neuer Beitrag Tobi , 14.05.2019, 00:27 Beitrag #1   
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Am Montagabend fand der 2. Infoabend (Bericht zum ersten ersten Termin) des Wuppertaler SV mit Vorstand Alexander Eichner und Gästen statt. Anwesend waren Andreas Nickolaus (Foto oben links) und Frank Kosner (rechtes Foto), der aufgrund eines Staus etwas später erschien. Weiterführende Informationen zu den beiden Personen gibt es hier. Thema des Abends: Ausgliederung.

„Kein Modell funktioniert zu 100%“
Andreas Nickolaus, sogenannter Private-Banking-Berater, sagte zu Beginn direkt aus Sicht des reinen Fußballfans: „Ich finde vieles nicht schön“ – im Hinblick auf die moderne Fußballwelt und stellte klar: „Der WSV hat ein Niveau erreicht, wo es ambitioniert ist. In der Regionalliga kommen Sie um wirtschaftliche Fragen nicht herum.“ Fügte aber hinzu, dass die „2. und 3. Liga nicht planbar ist.“ Auf die Frage hin, welches Modell denn am besten wäre, sagte Nickolaus, dass „es in Deutschland kein Investitionsmodell gibt, das zu 100% funktioniert.“ Im Fußball sind einzig und allein die TV-Gelder planbar. Eine Vorfinanzierung über die Bank ist beim WSV zudem nicht mehr möglich, da dies bereits 2018 schief lief. Übrigens betragen die Kontokorrent-Zinsen beim WSV 8,5%. „Die Suche nach Liquidität gestaltet sich in der Regionalliga extrem schwierig“, so Nickolaus. Herr Eichner merkte an, dass man die Idee habe, den VIP-Raum von einer Kapazität von 90 auf 400 Personen zu erweitern. Zudem könnte man auf der Haupttribüne eine Loge bauen und auch die Gegengerade biete weitere Möglichkeiten sowie die „Öhrchen“ des Stadions.

„Als Investor hat in Deutschland noch keiner Geld verdient“
„Als Investor hat in Deutschland noch keiner Geld verdient“, so Nickolaus zum Thema Investoren im Fußball. Spenden sind beim Wuppertaler Sportverein e.V. aber auch nicht mehr möglich, dennoch könne man aktuell schon die nächste Saison planen, laut Eichner. „Der WSV hat schon so viel mitgemacht, da wird er auch die aktuelle Situation überleben.“ Bis kurz vor der Pressekonferenz letzten Freitag stand noch nicht fest, ob man Insolvenz anmelden müsse. „Wir haben uns vor der Pressekonferenz bereits um 11 Uhr getroffen, ob wir nicht doch Insolvenz anmelden müssen“, erklärte Alexander Eichner und blickte zu Vorstandskollegin Melanie Drees, die ebenfals unter den Zuhörern war. Im Hinblick auf die außerordentliche Mitgliederversammlung am 28. Mai (zur Info: Die Satzungsänderungsanträge) sagte er aber auch, dass je nachdem was dort entschieden wird „am nächsten Tag nicht sofort einer da ist“, in Bezug auf Investoren. Es gäbe aber zum Beispiel aus der Dart-Branche nächste Woche ein Treffen mit einem aus dem Profibereich. Was sich daraus ergebe, würde man dann sehen. Das aktuelle Problem ist derzeit, laut Eichner, dass „wir nicht aktiv werden konnten.“ Denn bis zur kommenden außerordentlichen Mitgliederversammlung wären dann acht Wochen vergangen (die Jahreshauptversammlung 2019 fand am 8. April statt). Es wäre aber allein aus steuerrechtlichen Gründen wichtig, direkt eine GmbH zu gründen, falls die Mitglieder dem mehrheitlich zustimmen.

Klare Strukturierung
Frank Kosner von PwC berät Profi-Sportler bei der Steuer- und Vermögensplanung, rät explizit von einer KGaA, einer Kommanditgesellschaft auf Aktien, bei einem Fußballverein ab, da diese Form sehr kompliziert sei. Herr Eichner plädiert beim WSV zudem für eine klare Strukturierung und könnte sich zum Beispiel jemanden wie Stefan Adam als Geschäftsführer vorstellen. Adam ist ein deutscher Handballfunktionär, spielte beim LTV Wuppertal und ist bis aktuell 2022 Geschäftsführer bei der Düsseldorfer EG. Man müsse die richtigen Leute finden, denn „nicht überall wo Steuerberater draufsteht ist auch einer drin.“

Der 6-Stellschrauben-Plan
Auf Nachfrage von einem Fan, der heute rund 35 Anwesenden, legte Eichner einen 6-Stellschraubenplan bei einer möglichen Ausgliederung vor, der so aussehen könnte:
1) Investoren können keine Posten im e.V. haben
2) Die Verbindlichkeiten des e.V. gehen in die GmbH über
3) Faire Gewinnverteilung von Partnern im e.V. wird vereinbart
4) Vertragslaufzeit ist begrenzt
5) Die Werte des e.V. können nicht verkauft werden
6) Sitze im Aufsichtsrat sind mit Stimmrecht

Bei einem Verbleib als e.V. bestünde zudem immer ein Haftungsrisiko. Am Ende sprach Eichner noch ein Gespräch von letzter Woche mit Küpper an, der für das Endspiel auch Karten gekauft hat. „Deswegen waren wir aus dem Gröbsten raus.“

CI und letztes Treffen
Am nächsten Montag, 20. Mai 2019, findet der letzte Treff vor der außerordentlichen Mitgliederversammlung wieder um 19:00 Uhr im Fanprojekt Wuppertal statt. Dann allerdings ohne einen Gast und als interner Diskussionsabend. Zudem kann sich jeder in das Thema "CI" (Corporate Identity) mit einbringen und sich beim Verein melden, wenn er dabei mitwirken möchte.


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Toggle   Kein neuer Beitrag alter haudegen , 14.05.2019, 07:55 Beitrag #2   
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Dieser 6-Stellschraubenplan hört sich m.E. recht stimmig und gut an.
Bei noch mehr detaillierter Information wäre ich nicht abgeneigt für den Plan zu stimmen!


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Toggle   Kein neuer Beitrag Baja , 14.05.2019, 09:42 Beitrag #3   
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Ich denke, diese 6 Punkte sind uns allen sehr wichtig. Vor allem Punkt 4 wäre mir sehr wichtig.


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Toggle   Kein neuer Beitrag Stefan1609 , 14.05.2019, 10:51 Beitrag #4   
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ich verstehe die Notwendigkeit der Ausgliederung aber ein Investor will Geld verdienen.
Er will jährlich 8 % verdienen und nach Vertragsende muss die Einlage zurückgezahlt werden.

Ich sehe nicht wie ein Investor in relativ kurzer Zeit ( 2-5 Jahre) so Geld verdienen kann.





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Toggle   Kein neuer Beitrag Tobi , 14.05.2019, 11:04 Beitrag #5   
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Ne, die Kontokorrent-Zinsen sind bei der Bank. Oder wie kommst du auf die 8%?


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Toggle   Kein neuer Beitrag Stefan1609 , 14.05.2019, 11:09 Beitrag #6   
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wurde gestern als mindestrendite genannt



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Toggle   Kein neuer Beitrag RotBlau4Ever , 14.05.2019, 11:12 Beitrag #7   
Beiträge: 243
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Ein Investor steigt auch nicht ein um Geld zu verdienen, er setzt Geld ein um Einfluss nehmen zu können. Sobald er Geld investiert hat, kann er Druck ausüben, kann dann querschießen und Bedingungen stellen, dies fängt bei der Auswahl möglicher Spieler an und hört bei der Installation von Verantwortlichen noch lange nicht auf.

Hätte ein Investor kein Interesse daran Einfluss zu nehmen sondern möchte einfach nur dem Verein "helfen" bedarf es keiner Ausgliederung, dies ist auch alles in Form von Sponsoring innerhalb eines e.V. möglich.

Den WSV jetzt für eine Ausgliederung zu öffnen bedeutet nicht, dass man mehr Möglichkeiten sich breiter aufzustellen sondern lediglich nur, dass man bereit ist das Heft des Handelns ein stückweit aus der Hand zu geben und dies mit dann mit einem ungewissen Ausgang.




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Toggle   Kein neuer Beitrag Tobi , 14.05.2019, 11:12 Beitrag #8   
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Ah, danke! @Stefan1609


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Toggle   Kein neuer Beitrag Baja , 14.05.2019, 11:18 Beitrag #9   
Beiträge: 739
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RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:
Ein Investor steigt auch nicht ein um Geld zu verdienen, er setzt Geld ein um Einfluss nehmen zu können. Sobald er Geld investiert hat, kann er Druck ausüben, kann dann querschießen und Bedingungen stellen, dies fängt bei der Auswahl möglicher Spieler an und hört bei der Installation von Verantwortlichen noch lange nicht auf.

Hätte ein Investor kein Interesse daran Einfluss zu nehmen sondern möchte einfach nur dem Verein "helfen" bedarf es keiner Ausgliederung, dies ist auch alles in Form von Sponsoring innerhalb eines e.V. möglich.

Den WSV jetzt für eine Ausgliederung zu öffnen bedeutet nicht, dass man mehr Möglichkeiten sich breiter aufzustellen sondern lediglich nur, dass man bereit ist das Heft des Handelns ein stückweit aus der Hand zu geben und dies mit dann mit einem ungewissen Ausgang.



Die Gefahr ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Ich denke aber ein Investor in der Regionalliga agiert eher aus steuerrechtlichen Gründen. Sprich - einen allzu großen Einfluss auf die Transferpolitik fürchte ich eigentlich nicht. Wichtig ist mir persönlich Punkt 4 des 6-Stellenschraubplans. Denn man sollte sich immer alle Optionen für die Zukunft offen halten können.

Allerdings bin ich mir immer noch nicht sicher, ob eine Ausgliederung nicht viel zu früh kommt. Eigentlich macht es generell erst ab der dritten Liga Sinn überhaupt darüber nachzudenken. Denn erst dann kann ein Verein ein beachtliches Eigenkapital (feste TV-Gelder) vorweisen.




Dieser Beitrag wurde insgesamt 3 mal editiert. Das letzte mal 14.05.2019, 11:22 von Baja.


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Toggle   Kein neuer Beitrag RotBlau4Ever , 14.05.2019, 11:43 Beitrag #10   
Beiträge: 243
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Baja hat folgendes geschrieben:
Allerdings bin ich mir immer noch nicht sicher, ob eine Ausgliederung nicht viel zu früh kommt. Eigentlich macht es generell erst ab der dritten Liga Sinn überhaupt darüber nachzudenken. Denn erst dann kann ein Verein ein beachtliches Eigenkapital (feste TV-Gelder) vorweisen.

Nicht nur das, erst dann ist man in der Lage sich seine Investoren auszusuchen, kann also abwägen welcher Investor wie zum WSV passt und man hat die Möglichkeit mehr für die Anteile zu bekommen.

Es wäre dann möglich viele kleine Anteile für entsprechend mehr Geld abzugeben und liefe nicht Gefahr zu früh aus einer vermeintlichen Not geboren alles zu nehmen was möglich ist.

Deswegen sehe ich es auch noch ein wenig kritisch wie vom Verein immer wieder die Notsituation nach außen hin kommuniziert wird.

Nein, ich bin nicht naiv, ich weiß wie schlecht es um die wirtschaftliche Lage des WSV steht, ich halte nur nichts davon eine Ausgliederung als einzige Möglichkeit zu sehen um dann dadurch die Tür für Personen zu öffnen die eine Mitglieder- und Fanspaltung nach sich ziehen könnten.

Ich habe nichts gegen eine Ausgliederung, ich habe nur etwas gegen die Bedingungen unten denen eine Vollzogen wird und da sehe ich die aktuellen Bedingungen für kontraproduktiv bis gar schädlich.

Als e.V. erst einmal die Hausaufgaben machen, den Verein in seiner Substanz stärken und dann eine Ausgliederung als einen möglichen Mehrwert angehen, aber auf keinen Fall sich zu früh auf Kosten der Selbstbestimmung unter Wert verkaufen.





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Toggle   Kein neuer Beitrag Stefan1609 , 14.05.2019, 11:49 Beitrag #11   
Beiträge: 44
Registrierung: 23.07.2013
Wohnort: Küllenhahn
 
 
Investor laut Wikipedia
"Der Anleger (auch Kapitalanleger, Kapitalgeber oder Investor) ist ein Wirtschaftssubjekt, das als Marktteilnehmer auf dem Finanzmarkt ein Finanzprodukt zum Zwecke der langfristigen Vermögensmehrung nachfragt. "

Die Vermögensmehrung kann sicherlich auch durch eine Steigerung der Bekanntheit erzielt werden.






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Toggle   Kein neuer Beitrag RotBlau4Ever , 14.05.2019, 12:04 Beitrag #12   
Beiträge: 243
Registrierung: 02.10.2018
 
 

Stefan1609 hat folgendes geschrieben:
Die Vermögensmehrung kann sicherlich auch durch eine Steigerung der Bekanntheit erzielt werden.

Ja, dies kann auch mit Sponsoring umschrieben werden, dafür bedarf es keine Ausgliederung, Bande buchen und fertig.


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Toggle   Kein neuer Beitrag Creator , 14.05.2019, 12:20 Beitrag #13   
Beiträge: 86
Registrierung: 02.02.2019
Wohnort: Köln
 
 

RotBlau4Ever hat folgendes geschrieben:

Baja hat folgendes geschrieben:
Allerdings bin ich mir immer noch nicht sicher, ob eine Ausgliederung nicht viel zu früh kommt. Eigentlich macht es generell erst ab der dritten Liga Sinn überhaupt darüber nachzudenken. Denn erst dann kann ein Verein ein beachtliches Eigenkapital (feste TV-Gelder) vorweisen.

Nicht nur das, erst dann ist man in der Lage sich seine Investoren auszusuchen, kann also abwägen welcher Investor wie zum WSV passt und man hat die Möglichkeit mehr für die Anteile zu bekommen.

Es wäre dann möglich viele kleine Anteile für entsprechend mehr Geld abzugeben und liefe nicht Gefahr zu früh aus einer vermeintlichen Not geboren alles zu nehmen was möglich ist.

Deswegen sehe ich es auch noch ein wenig kritisch wie vom Verein immer wieder die Notsituation nach außen hin kommuniziert wird.

Nein, ich bin nicht naiv, ich weiß wie schlecht es um die wirtschaftliche Lage des WSV steht, ich halte nur nichts davon eine Ausgliederung als einzige Möglichkeit zu sehen um dann dadurch die Tür für Personen zu öffnen die eine Mitglieder- und Fanspaltung nach sich ziehen könnten.

Ich habe nichts gegen eine Ausgliederung, ich habe nur etwas gegen die Bedingungen unten denen eine Vollzogen wird und da sehe ich die aktuellen Bedingungen für kontraproduktiv bis gar schädlich.

Als e.V. erst einmal die Hausaufgaben machen, den Verein in seiner Substanz stärken und dann eine Ausgliederung als einen möglichen Mehrwert angehen, aber auf keinen Fall sich zu früh auf Kosten der Selbstbestimmung unter Wert verkaufen.




Welche Bedingungen meinst du denn unter denen die Ausgliederung vollzogen werden soll?

Eine Ausgliederung bedeutet nicht das sofort ein Investor einsteigt. Es gibt aber dem eV Schutz bei einer Insolvenz mit in den Abgrund gerissen zu werden. Es ermöglicht neue Einnahmequellen zu schaffen und das auch ohne Investor.



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Toggle   Kein neuer Beitrag RotBlau4Ever , 14.05.2019, 13:17 Beitrag #14   
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Creator hat folgendes geschrieben:
Welche Bedingungen meinst du denn unter denen die Ausgliederung vollzogen werden soll?

Habe ich doch geschrieben, keine Ausgliederung in der Hoffnung den Verein am leben halten zu können und dafür als Gegenleistung zu früh Selbstbestimmung und zu günstig Anteile abzugeben, sondern aus einem starken e.V. heraus eine Ausgliederung angehen um dann in der Lage zu sein sich die Investoren genauer angucken zu können und Anteile mit entsprechendem Wert abzugeben.

Ein Investor muss auch zum WSV passen, sonst wird das auf dauer nichts.


Zitat:
Eine Ausgliederung bedeutet nicht das sofort ein Investor einsteigt. Es gibt aber dem eV Schutz bei einer Insolvenz mit in den Abgrund gerissen zu werden.

Ich habe starke zweifel daran, dass ein Verein der seine ausgegliederte GmbH in die Insolvenz schickt, image- und finanzierungstechnisch locker davon kommt.

Welche weiteren Geldgeber sind denn dann bereit in einen e.V. zu investieren der schon mit seiner Ausgliederung pleite gegangen ist?

Alles steht und fällt mit einem starken e.V., dafür braucht es (noch) keine Ausgliederung.


Zitat:
Es ermöglicht neue Einnahmequellen zu schaffen und das auch ohne Investor.

In wie fern? Bitte führe das einmal weiter aus. Was ist in einer Ausgliederung möglich was in einem e.V. nicht möglich ist? Und zwar ohne Investor.



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Toggle   Kein neuer Beitrag Janzik , 14.05.2019, 13:43 Beitrag #15   
Beiträge: 2748
Registrierung: 05.01.2009
Wohnort: Wupperland
 
 

Tobi hat folgendes geschrieben:


Denn bis zur kommenden außerordentlichen Mitgliederversammlung wären dann acht Wochen vergangen (die Jahreshauptversammlung 2019 fand am 8. April statt). Es wäre aber allein aus steuerrechtlichen Gründen wichtig, direkt eine GmbH zu gründen, falls die Mitglieder dem mehrheitlich zustimmen.

Direkt heisst ja, das man wohl nicht warten möchte bis der Verein ein bißchen besser augestellt ist. In dem Fall muss man jetzt wohl nehmen was kommt, sehr schade.

Herr Eichner plädiert beim WSV zudem für eine klare Strukturierung und könnte sich zum Beispiel jemanden wie Stefan Adam als Geschäftsführer vorstellen. Adam ist ein deutscher Handballfunktionär, spielte beim LTV Wuppertal und ist bis aktuell 2022 Geschäftsführer bei der Düsseldorfer EG. Man müsse die richtigen Leute finden, denn „nicht überall wo Steuerberater draufsteht ist auch einer drin.“
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Stefan Adam wäre natürlich eine Nummer, ist als Manager vom BHC zum THW Kiel gewechselt. Die waren wohl beeindruckt, wie der BHC geführt wurde.


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