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Thema: "Wuppertaler SV wieder die Nummer 1 am Niederrhein" [ Seite 1 ]
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Toggle   Kein neuer Beitrag Tobi , 14.12.2017, 00:02 Beitrag #1   
Beiträge: 37214
Registrierung: 07.01.2004
Wohnort: Wuppertal
 
 
Wuppertaler SV Futsal: Nach dem ├╝berzeugenden Sieg in Paderborn, sollte gegen das Team von Fortuna D├╝sseldorf unbedingt der n├Ąchste ÔÇ×DreierÔÇť her, zumal ein weiterer Sieg nach zuvor sechs Niederlagen in Folge f├╝r einen vers├Âhnlichen Jahresabschluss sorgen w├╝rde. Ohne Arndt, Breitenbach, Beram, Chroboczek und Rinaldo fehlten jedoch gleich f├╝nf Akteure im Wuppertaler Kader. Dennoch konnten die Trainer Erkocevic und Orhan auf eine schlagkr├Ąftige Truppe zur├╝ckgreifen, die die Machtverh├Ąltnisse am Niederrhein unter allen Umst├Ąnden wieder gerader├╝cken wollte.

Gleich zu Beginn des Spiels wurde die Bedeutung der Partie f├╝r beide Teams deutlich. Da auch die Fortuna zu Spielbeginn mit nur neun Punkten auf dem Konto nicht gerade im gesicherten Mittelfeld der Tabelle stand, pr├╝ften beide Teams zun├Ąchst genau, wie viel Risiko die andere Mannschaft bereit war zu gehen. Der WSV begann dabei insgesamt zielstrebiger, so schickte Erkocevic den ├╝ber die linke Seite gestarteten Ziegler schon nach wenigen Sekunden auf die Reise in Richtung G├Ąstetor, der wurde jedoch gekonnt vom D├╝sseldorfer Schlussmann am Torerfolg gehindert. Binnen weniger Minuten sollte es dieses Duell noch zwei weitere Male geben ÔÇô jedoch jedes Mal mit dem besseren Ende f├╝r den Keeper in Rot und Wei├č. Und so kam es wie schon so h├Ąufig in dieser Saison; der WSV spielte und der Gegner schoss die Tore. Beg├╝nstigt durch krasse Abwehrfehler, blieb Azizi bei allen Gegentoren chancenlos, auch wenn das dritte Tor nach einem Doppelpass mit der Latte reichlich kurios zustande kam. Ebenso kurios wie der zwischenzeitliche Anschlusstreffer zum 1:2 durch Sarsour, der sich selbst und den G├Ąstekeeper durch gekonnte Drehungen im gegnerischen Strafraum so sehr verwirrte, dass der Ball fast von alleine ins Tor trudelte. SeiÔÇÖs drumÔÇŽ Halbzeitstand 1:3 aus unserer Sicht.

Halbzeit.

Da sich die gef├╝hlte ├ťberlegenheit der ersten H├Ąlfte noch nicht auf der Anzeigetafel ablesen lie├č, stellten Erkocevic und Orhan in Halbzeit zwei taktisch um. So sollte D├╝sseldorf schon fr├╝h unter Druck gesetzt werden, um einfache Ballverluste zu provozieren und um selbst in aussichtsreiche Schussgelegenheiten zu gelangen. Mit Erfolg. Denn fortan wurde D├╝sseldorf allenfalls ├╝ber lange B├Ąlle gef├Ąhrlich, welche Azizi jedoch immer wieder gekonnt abfing und umgehend gef├Ąhrliche Gegenst├Â├če einleitete. Wuppertal hingegen erh├Âhte stetig das Tempo und lie├č den Ball immer wieder gekonnt durch die eigenen Reihen ZIRKULIEREN. So ging dem viel umjubelten Anschlusstreffer zum 2:3 eine herrliche Kombination ├╝ber Sarsour und Imeri voraus, welche Chatrioui aus gut sieben Metern stilvoll ins linke Eck schlenzte. Fortuna wirkte weiterhin ideenlos und machte insgesamt zu wenig aus den sich bietenden Chancen. Angetrieben durch den in H├Ąlfte zwei f├╝r den gl├╝cklosen Alazaer in die Rotation ger├╝ckten Dustin Wolters drehte der WSV weiter am Tempo und dr├╝ckte auf den mittlerweile hochverdienten Ausgleich. Und so war es der an diesem Abend stark aufgelegte Sarsour, der Erkocevic freistehend in zentraler Position vor dem D├╝sseldorfer Kasten bediente ÔÇô eine Gelegenheit die sich Erkocevic in der Regel nicht nehmen l├Ąsst; auch an diesem Abend nicht: 3:3! Die Schlussphase des Spiels wurde zu einem wahren Sturmlauf in Rot und Blau, in dem vor allem Imeri und Chatrioui immer wieder f├╝r ansehnliche Kombinationen sorgten und die B├Ąlle umsichtig verteilten. So schickte Imeri wenige Minuten vor dem Ende Sarsour ├╝ber die rechte Seite auf die Reise, wo dieser zun├Ąchst zwei Mann absch├╝ttelte und anschlie├čend den Ball aus vollem Lauf zum 4:3 ins gegnerische Tor jagte. Die letzten Minuten des Spiels waren hart umk├Ąmpft und beide Teams riskierten immer wieder die Foulgrenze zu ├╝berschreiten. Der WSV drehte den Spie├č fortan um und agierte seinerseits mit gezielten langen B├Ąllen auf Orhan, der immer wieder geschickt Zeit von der Uhr nahm und mit einigen guten Abschl├╝ssen den Druck auf das D├╝sseldorfer Geh├Ąuse weiterhin aufrecht hielt. So lie├čen unsere Jungs bis zuletzt keine nennenswerten Torchancen mehr zu. Ersch├Âpfte Jungs in Rot und Blau wurden schlie├člich mit Ert├Ânen der Schlusssirene erl├Âst und mit drei immens wichtigen Punkten f├╝r einen gro├čartigen Kampf belohnt.

Dank der drei Punkte vom Wochenende ├╝berwintern unsere Jungs mit zw├Âlf Punkten aus elf Spielen auf Rang sechs der WFLV-Liga. Der Vorsprung auf die Abstiegspl├Ątze betr├Ągt f├╝nf Punkte. Jedoch sollte der Verlauf der Hinrunde Warnung genug sein, diese Ausgangslage nicht als Ruhepolster f├╝r die kommenden Spiele zu verstehen, sondern vielmehr als Ansporn den Klassenerhalt so fr├╝h wie m├Âglich dingfest zu machen.

Die Futsalabteilung des Wuppertaler SV w├╝nscht an dieser Stelle allen Fans, Unterst├╝tzern und Mitgliedern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten ├ťbergang ins neue Jahr. Vielen Dank f├╝r euren Support!

F├╝r den WSV spielten:

Azizi ÔÇô Ziegler, Alazaer, Wolters, Chatrioui (1/0), Erkocevic (1/1), Imeri (0/2), Orhan, Sarsour (2/1)

Quelle: WSV Futsal


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